|
Was sich gegen die TuS
Bliesransbach bereits angedeutet
hatte, wurde am gestrigen Donnerstag
in der zweiten Runde des
Saarlandpokals gegen den TTC Britten
konkret: Die 3. Mannschaft hat
momentan ein Tief. Wieder wurden
beste Chancen verpasst, wieder
fehlte die letzte Konsequenz. Die
Folge: Zum ersten Mal seit März 2005
(!) setzte es zwei Niederlagen in
Folge bei Verbandsspielen für den
TVL 3.
Dabei hatte alles so gut
begonnen: Getreu nach dem
Understatement des gegnerischen
Mannschaftsführers Michael Brill,
"wir wollen uns hier nur den
Ehrenpunkt abholen", schien der TVL
seinen Heimvorteil frühzeitig
auszunutzen und ging mit 2:1 Spielen
in Führung. Peter Schiestel setzte
sich ohne Satzverlust gegen Brinkers
durch, und auch Frank Fuhrmann
zeigte beim 3:1 gegen Brausch eine
gute Leistung. Die bot ebenso Markus
Dreier gegen den Brittener
Spitzenspieler Brill, verpasste aber bei einer
2:0-Satzführung, den Sack zuzumachen
und verlor noch im 5. Satz. Im
Doppel setzte sich dann der
Leistungsabfall der ehemaligen
Doppel-Kreismeister
Schiestel/Fuhrmann fort, und wie
schon in Fraulautern verlor man
gegen eine keineswegs übermächtige
gegnerische Paarung, ohne jemals
wirklich ins Spiel gekommen zu sein.
Peter Schiestels anschließende
Niederlage gegen Brill zeigte
deutlich auf, dass bei der
momentanen Form der Limbacher Nr. 1
bereits einfache taktische Maßnahmen
bei sicherem Spiel ausreichend sind,
um Aussichten auf Erfolg zu haben;
deutlich fehlte Schiestel erneut die
mentale Frische und man darf
gespannt sein, wann die Suche nach
der tollen Form des
Fraulautern-Spiels erfolgreich
beendet ist.
Einzig Frank Fuhrmann war es
danach zu verdanken, dass man nicht
vorzeitig verlor, gewann er doch
nach 2:0-Satzführung und sich dann
anschließenden Unsicherheiten
nervenstark noch im 5. Satz gegen
Brinkers. Doch leider schaffte es
Markus Dreier im alles
entscheidenden Spiel gegen Brausch
nur phasenweise, mit seinem
Passivspiel zu punkten, und musste
sich letzten Endes einem stark
aufspielenden Brittener nach vier
Sätzen geschlagen geben.
Somit ist das diesjährige
Pokalabenteuer für die Dritte
beendet; zwar verdient, weil man in
den wichtigen Spielen nie die
Bestform abrufen konnte, und der
Gegner gut aufspielte, schade aber
dennoch, da gerade gegen nominell
stärkere Gegner in der nächsten
Runde mit einem Schuss mehr
Lockerheit vielleicht gute Spiele
zur Motivation und Formfindung für
die Liga hätten ausgetragen werden
können.
|