15.02.08
Saarlandpokal: TVL 3 mit Heimspiel-Aus in Runde 2 gegen den TTC Britten
 

Was sich gegen die TuS Bliesransbach bereits angedeutet hatte, wurde am gestrigen Donnerstag in der zweiten Runde des Saarlandpokals gegen den TTC Britten konkret: Die 3. Mannschaft hat momentan ein Tief. Wieder wurden beste Chancen verpasst, wieder fehlte die letzte Konsequenz. Die Folge: Zum ersten Mal seit März 2005 (!) setzte es zwei Niederlagen in Folge bei Verbandsspielen für den TVL 3.

Dabei hatte alles so gut begonnen: Getreu nach dem Understatement des gegnerischen Mannschaftsführers Michael Brill, "wir wollen uns hier nur den Ehrenpunkt abholen", schien der TVL seinen Heimvorteil frühzeitig auszunutzen und ging mit 2:1 Spielen in Führung. Peter Schiestel setzte sich ohne Satzverlust gegen Brinkers durch, und auch Frank Fuhrmann zeigte beim 3:1 gegen Brausch eine gute Leistung. Die bot ebenso Markus Dreier gegen den Brittener Spitzenspieler Brill, verpasste aber bei einer 2:0-Satzführung, den Sack zuzumachen und verlor noch im 5. Satz. Im Doppel setzte sich dann der Leistungsabfall der ehemaligen Doppel-Kreismeister Schiestel/Fuhrmann fort, und wie schon in Fraulautern verlor man gegen eine keineswegs übermächtige gegnerische Paarung, ohne jemals wirklich ins Spiel gekommen zu sein.

Peter Schiestels anschließende Niederlage gegen Brill zeigte deutlich auf, dass bei der momentanen Form der Limbacher Nr. 1 bereits einfache taktische Maßnahmen bei sicherem Spiel ausreichend sind, um Aussichten auf Erfolg zu haben; deutlich fehlte Schiestel erneut die mentale Frische und man darf gespannt sein, wann die Suche nach der tollen Form des Fraulautern-Spiels erfolgreich beendet ist.

Einzig Frank Fuhrmann war es danach zu verdanken, dass man nicht vorzeitig verlor, gewann er doch nach 2:0-Satzführung und sich dann anschließenden Unsicherheiten nervenstark noch im 5. Satz gegen Brinkers. Doch leider schaffte es Markus Dreier im alles entscheidenden Spiel gegen Brausch nur phasenweise, mit seinem Passivspiel zu punkten, und musste sich letzten Endes einem stark aufspielenden Brittener nach vier Sätzen geschlagen geben.

Somit ist das diesjährige Pokalabenteuer für die Dritte beendet; zwar verdient, weil man in den wichtigen Spielen nie die Bestform abrufen konnte, und der Gegner gut aufspielte, schade aber dennoch, da gerade gegen nominell stärkere Gegner in der nächsten Runde mit einem Schuss mehr Lockerheit vielleicht gute Spiele zur Motivation und Formfindung für die Liga hätten ausgetragen werden können.