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Schade! Das war knapp - so ließe
sich Christian Schleppis Auftreten
im Einzel kurz Zusammenfassen. Wie
nahe Christian Schleppi dem Einzug
in die KO-Runde war, konnte er erst
nach dem Ende seines 3. Spiels
ermessen. Runde
1:
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Christian
Schleppi |
- |
Björn Baum |
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Satz 1 |
Satz 2 |
Satz 3 |
Satz 4 |
Satz 5 |
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11:8 |
6:11 |
11:2 |
6:11 |
7:11 |
"Das letzte Mal habe ich in drei
Sätzen noch keine elf Punkte
bekommen", lautete Christian
Schleppis pessimistische Haltung vor
Spielbeginn. Doch was dann folgte,
sah zunächst ganz anders aus: Nicht
der Zweitliga-, sondern der
Oberligaspieler machte das Spiel und
gewann den 1. Satz. Der zweite
Durchgang ging dann klar verloren,
doch als Schleppi den 3. Satz
erdrutschartig mit 11:2 gewinnen
konnte, durfte man schon von einer
kleinen Sensation träumen. Doch in
Folge zeigte der Bruder des
Nationalspielers und
Jugend-Weltmeisters Patrick Baum,
welche Qualitäten ihn bis in die
zweithöchste deutsche Spieklasse
gebracht haben. Deutlich gingen die
beiden folgenden Sätze an den
Seckenheimer. "Für meine
Verhältnisse war das gegen einen
Linkshänder das Maximum",
konstatierte unsere Nummer 1 nach
dem Spiel. "Aber ein wenig schade
ist es schon, weil nach der
2:1-Führung mehr drin war. Nun wird
es höchstwahrscheinlich nichts mehr
mit dem Weiterkommen."
Runde 2:
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Christian
Schleppi |
- |
Benjamin
Bator |
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Satz 1 |
Satz 2 |
Satz 3 |
Satz 4 |
Satz 5 |
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8:11 |
8:11 |
7:11 |
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"Gegen ihn kann ich gar nichts
machen", so Christian Schleppi -
ebenso wie vor seiner ersten Partie
- mit eher geringer
Erwartungshaltung. Doch im Gegensatz
zur 1. Runde sollte er dieses Mal
Recht behalten. Gegen einen wie
immer hoch motivierten und
beweglichen Benjamin Bator sollte er
keine Siegchance erhalten. "Ich war
immer einigermaßen dran bis zum
Schluss - zweimal 8:8 und einmal
7:7. Danach hatte ich jedes Mal
keine Chance mehr und habe keinen
Punkt mehr gemacht", so das Fazit
Schleppis. Da Baum danach gegen Graf
gewann, war somit auch die
theoretische Chance nicht mehr
existent, mit nur einem Sieg in die
KO-Runde einzuziehen. Dennoch galt
es nun, sich nicht ohne Spielgewinn
aus dem Turnier zu verabschieden und
Revanche gegen Graf für die bei den
Südwestdeutschen Meisterschaften
erlittene Niederlage zu nehmen.
Runde 3:
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Christian
Schleppi |
- |
Raphael
Graf |
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Satz 1 |
Satz 2 |
Satz 3 |
Satz 4 |
Satz 5 |
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11:7 |
11:9 |
11:7 |
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Und dies sollte mit Bravour
glücken. Ohne Satzverlust konnte
Schleppi für einen versöhnlichen
Abschluss sorgen. Dass sich am Ende
herausstellte, dass ein einziger
gewonnener Satz mehr gegen Baum für
die Qualifikation zur Endrunde
gereicht hätte, war zwar schade,
unterstreicht aber, dass Christian
in dieser für ihn von der
Konstellation her mehr als
unglücklich ausgelosten Gruppe
nahezu das Beste herausgeholt hat.
Nun gilt es, die volle
Konzentration auf das Doppel zu
richten, wo Schleppi sich an der
Seite Roman Rosenbergs (TTC
Bergneustadt) gleich für die
Einzelniederlage gegen Bator
revanchieren kann, denn dieser ist
gemeinsam mit Christopher Horn der
Erstrundengegner für Schleppi und
seinen Partner.
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