Man hätte als Limbacher Spieler mit einem
guten Gefühl nach dem 9:1 Auswärtssieg ins
Bett gehen können, wäre da nicht noch ein
mitternächtlicher Blick auf click-tt
gewesen. Wähnte man sich mit dem Sieg über
Altrip nun punktgleich mit Nassau, sprang
einem das 9:6 auf der
Internetergebnisplattform von Nassau über
Leiselheim brutal ins Gesicht.
Umso wichtiger also, dass sich die Limbacher
gegen den designierten Absteiger aus Altrip
deutlich durchsetzen und einen Krimi wie
beim 9:6 im Hinspiel vermeiden konnten.
Gewarnt vom knappen Hinspielergebnisse ging
der TVL hoch konzentriert zu Werke, gewann
zwei Eingangsdoppel und konnte im Spiel
gegen das starke Einserdoppel mit Forsch und
Jäckel gegen Asenov/Gramchev zumindest in
den Entscheidungssatz kommen. Als dann noch
ein glänzend aufgelegter Andre Forsch
(vielleicht sollte er vor jedem Spieltag
eine Woche Ski laufen) Asenov in drei Sätzen
niederzwang, war der Widerstand der Altriper
gebrochen. Mirko Habel gewann wie im
Hinspiel knapp gegen Gramchev, Andi Huber
zeigte Nervenstärke im fünften Satz gegen
Rösch, Christian Schleppi hatte ebenso keine
Mühe mit Ewert wie Marco Jäckel mit Rottwilm
und Leo Stynen mit Lorey. Mirko Habel war es
dann vorbehalten gegen Asenov den
Schlusspunkt zu setzen. Am Ende muss man
noch dankbar sein, dass Nassau gegen
Besseringen hauchdünn mit 7:9 unterlag, so
dass der Rückstand auf Nassau mit zwei
Punkten nicht uneinholbar ist.
Autor: sty
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