TV 06 Limbach 1 - TV Leiselheim   7:9

TVL mit toller Leistung gegen den Vizemeister, dennoch wieder Niederlage im Schlussdoppel

 
Es ist der 19.10 2008. Entscheidendes Schlussdoppel, jeder hält den Atem an in der Saarbrücker Turnhalle. Habel/Schleppi führen 10:9 im fünften Satz gegen Dickhardt/Keiling. Nur einen Punkt entfernt vom Überraschungspunktgewinn beim favorisierten 1. FC Saarbrücken II. Keiling nimmt an, macht die Augen zu und "trümmert" den Rückschlag zum 10:10 unhaltbar auf den Tisch. Limbach verliert das Schlussdoppel und auch das Spiel mit 7:9. Es ist verlockend sich vorzustellen, was gewesen wäre, wenn Olli K. "das Ding abgekantet" hätte, und der TVL mit einem Erfolgserlebnis aus einem Schlussdoppel herausgegangen wäre. Zu Hause gegen Mainz, in Frankenthal, in Simmern, gegen Nassau und am vergangenen Wochenende zu Hause gegen Leiselheim kämpften sich die Limbacher jeweils ins Schlussdoppel, konnten aber keines davon gewinnen. Wer weiß, wäre das Saarbrückenspiel anders gelaufen, ständen die Limbacher möglicherweise vor Nassau.
Trotz doppelten Punktverlusts gegen den Tabellenzweiten aus Leiselheim verkauften sich die Limbacher Sechs teuer an diesem Wochenende. Habel/Feltes schlugen Doppel Zwei der Gäste und auch Andi Huber und Leo Stynen setzten sich gegen Krießbach/Crawford im Dreierdoppel mit 12:10 im Fünften durch. Mirko Habel dann mit souveränem Sieg über Kaiser, während Andre Forsch Katus gratulieren musste. Carlo Feltes war gegen die unorthodoxe Spielweise von Krießbach mit verletzungsbedingtem Trainingsrückstand nicht sicher genug und Christian Schleppi konnte seinen Hinrundensieg gegen Graf nicht wiederholen. Andi Huber gewann sicher gegen den Leiselheimer Ersatzspieler, während Leo Stynen nach einem 9:2 Sahnestart im ersten Satz völlig den Faden gegen Crawford verlor. Im weiteren Verlauf siegte Schleppi gegen einen gut aufgelegten Krießbach, Andi Huber gegen Crawford und Leo Stynen gegen den Ersatzmann. Carlo Feltes biss sich gegen Graf gut in das Match hinein und zwang ihn in den fünften Satz, musste dem Linkshänder aber letztlich doch gratulieren. Schade, dass im anschließenden Schlussdoppel eine 10:7 Führung im 4. Satz nicht ins Ziel gebracht werden konnte.

Autor: sty