|
Man könnte meinen es
lag am dieses Mal fehlenden luxemburgischen
Apfelkuchen, der sonst immer als
Glücksbringer seinen Dienst tat, doch
„heute war Mainz einfach ein Stückchen
besser“, brachte es Carlo Feltes kurz nach
dem turbulenten Doppel von Li Bing-Grubba
und Habel-Schleppi auf den Punkt. Das
Limbacher Schlussdoppel hatte sich nach 1:2
Satzrückstand und 1:8 noch in den fünften
Satz gekämpft, doch ähnlich wie gegen den FC
Saarbrücken 2 dann mit dem knappsten aller
Ergebnisse gratulieren müssen. Für Mainz
bedeuten das die ersten Punkte der Saison,
für Limbach liegt in dieser Niederlage ein
herber Rückschlag im Rennen um Platz Fünf.
In einem Spiel, in dem
sich keine Mannschaft deutlich absetzen
konnte, kam der TVL gut aus den Doppeln.
Habel/Schleppi ganz sicher gegen Christmann/Tomoski,
während Forsch/Feltes sich in fünf Sätzen
gegen Sonn-Lee behaupteten. Huber/Stynen
brachten das Spitzendoppel Li Bing/Grubba
nur im dritten Satz in Bedrängnis. Zwei
deutliche Niederlagen von Schleppi gegen Li
Bing und Habel gegen Grubba ließen die
Hoffnung auf eine Vorentscheidung für
Limbach schnell platzen. Lee schenkte wegen
Rückenproblemen gegen Andi Huber, während
sich sein Paarkreuzkollege Andre Forsch mit
dem stark aufspielenden Christmann ein Match
auf Messers Schneide lieferte - leider mit
dem glücklicheren Ende für den jungen
Mainzer. Carlo Feltes siegt dann nach
holprigem Beginn letztlich noch sicher gegen
Tomoski und beim Spiel Leo Stynen gegen Sonn
entwickelte sich ein zwischen diesen beiden
Spielern fast schon traditionelles
Fünfsatzmatch. Konnte der Limbacher das
letzte Fünfsatz-Match, damals noch im
Besseringer Trikot, noch für sich
entscheiden, war der Mannschaftsführer der
Mainzer dieses Mal im fünften Satz stärker.
Christian Schleppi
glich mit einem Viersatzerfolg gegen Grubba
aus und auch Mirko Habel zeigte bei seiner
Fünfsatzniederlage gegen den an diesem Tage
überragenden Li Bing, dass er es mit jedem
in dieser Klasse aufnehmen kann. Andi Huber
und Carlo Feltes mussten nach jeweils fünf
hart umkämpften Sätzen gegen Christmann
(Huber) und „Kampfschwein“ Sonn (Feltes)
trotz zwischenzeitlicher Führungen den
Mainzern noch gratulieren. Leo Stynen sorgte
nach typischem 0:2-Satzrückstand gegen
Tomoski noch für das 7:8, wonach Li Bing
und Tomek Grubba den ersten Mainzer
Saisonsieg sicher stellten.
Der TV Limbach steht
nun im auf den auf den 23.11 verlegten Spiel
in Besseringen und eine Woche zuvor in
Leiselheim unter Zugzwang, gegen die
Mannschaften der oberen Tabelle zu punkten.
|