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Den Schwung des
Frankenthalspiels noch im Rücken, erlebten
die Limbacher am frühen Sonntagmorgen beim
favorisierten 1. FC Saarbrücken 2 in den
Doppeln bereits den ersten Dämpfer.
Habel-Schleppi enttäuschten gegen
Wagner-Scheid, Feltes-Sahner unterlagen
hauchdünn im Entscheidungssatz gegen
Pache-Dresch und Andi Huber und Leo Stynen
konnten gegen Dickhardt-Keiling beim Stand
von 8-4 und 2:1 Satzführung nur an der
Sensation riechen, jedoch die Führung nicht
ins Ziel retten. Ein 0:3 in den
Eingangsdoppeln - Erinnerungen an das
1:9-Debakel in Maischeid wurden wach. Doch
es sollte anders kommen.
Mirko Habel kämpfte
Olli Keiling nieder, Christian Schleppi
zwang Dickhardt in den fünften Satz, musste
dann aber nach 5:11 gratulieren. Carlo
Feltes zwang Christoph Wagner in den Sätzen
zwei und drei in die Verlängerung, fand aber
gegen den sicher aufspielenden Saarbrücker
letztlich kein Mittel. Andi Huber war
chancenlos gegen den ehemaligen
Südwestmeister Pache. 1:5 sahen sich die
Limbacher nun in Rückstand, und keiner in
der Halle glaubte noch an einen engen
Ausgang des Spiels. Im hinteren Paarkreuz
war dann auf Daniel Sahner und Leo Stynen
Verlass, die ihr Team mit deutlichen
Erfolgen gegen Dresch (Sahner) und Scheid
(Stynen) wieder ins Spiel brachten. Der FCS
zog dann mit 7:3 davon, als Dennis Dickhardt
gegen Mirko Habel seine Klasse bewies.
Andi Huber lag gegen
Wagner in Folge schon 0:2 zurück, ebenso
geriet Feltes gegen Pache in Rückstand. Die
Zeichen standen also eher auf einen
deutlichen 9:3 Erfolg für den FCS, doch
beide fanden ins Spiel zurück. Carlo Feltes
warf bei seinem 3:1 Erfolg über Pache seine
ganze Erfahrung aus Spielen im ETTU Cup und
den Europameisterschaften in die Wagschale.
Andi Huber spielte sich gegen Wagner nach
0-2 Satzrückstand noch frei und schaffte
damit den 6:7-Anschluss. Als dann noch Leo
Stynen gegen Dresch gewann, stand es
plötzlich 7:7. Auf einmal war von
Niederlage, Unentschieden bis hin zum
Auswärtssieg in der Saarbrücker Turnhalle
alles noch möglich, waren die Spiele von
Sahner gegen Scheid und das Schlussdoppel
mit Habel-Schleppi gegen Keiling-Dickhardt
doch völlig offen.
Bei 1:1 in Sätzen und
15:17 in der Verlängerung hatte Scheid das
glücklichere Ende für sich, so dass auch der
vierte Durchgang in der Verlängerung an
Scheid ging. Im hart umkämpften
Schlussdoppel erspielten sich Habel/Schleppi
sogar Matchball bei 10:9 im Fünften, der
jedoch leider bravourös von Keiling
abgewehrt wurde, und auch die nächsten
beiden Punkte gingen an die Saarbrücker
Doppelpaarung.
„Nachdem die beiden
Spiele in der Mitte an Limbach gingen, haben
wir zu dem Zeitpunkt nur noch mit höchstens
einem Punkt gerechnet“, gab Stephan Pache
nach dem Spiel zu. Dass es am Ende keiner
wurde für den TVL ist bitter, muss doch um
den fünften Platz zu erreichen der ein oder
andere unerwartete Punkt eingefahren werden.
Die gezeigte Leistung sollte jedoch für die
kommenden Spiele Vertrauen bringen und das
Bewusstsein stärken, dass der TV Limbach
gegen keine Mannschaft der Liga chancenlos
ist.
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