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„Das ist die
drittstärkste Mannschaft der Liga.“, sprach
Christian Schleppi vor dem Spiel respektvoll
von Nünschweiler , die ungeschlagen
vergangenen Sonntag nach Limbach reisten.
Nachdem die Limbacher morgens früh in
Pirmasens einen standesgemäßen 9-1
Auswärtssieg verbuchten, bei dem einzig
Carlo Feltes Rainer Theiss gratulieren
musste , war allen bewusst, dass mit
Nünschweiler eine wesentlich gefährlichere
Mannschaft am Nachmittag wartete. Auf die
Limbacher Doppelstärke war dieses Mal nicht
Verlass, Halinski/Mayer besiegten nach
überragendem Spiel überraschend Schleppi/Jäckel
und Andreas Huber und Leo Stynen waren gegen
Abwehrspieler Lang und einen an diesem Tag
sein ganzes Potential abrufenden Thomas
Müller unterlegen. Als dann noch Philipp
Schmidt gegen Thomas Müller verlor und Carlo
Feltes sich mit Thomas Veith ein Match auf
Augenhöhe lieferte, blickte man in besorgte
Limbacher Gesichter. Jedem war bewusst, dass
ein Punktverlust an diesem Nachmittag
bereits vorentscheidend in der
Aufstiegsfrage sein konnte. Zum ersten Mal
in dieser Saison mussten die Mannen um
Teamcaptain Phillip Schmidt beweisen, dass
sie auch mit Druck umgehen können. Im wohl
entscheidenden Spiel des Tages zeigte Carlo
Feltes wiederholt sein bestes Tischtennis im
fünften Satz gegen Veith und läutete damit
die Wende im Spielverlauf ein. Andi Huber
gegen Halinski, Leo Stynen gegen Mayer und
Marco Jäckel gegen Lang siegten in Folge,
Christian Schleppi holte seinen zweiten
Tagessieg gegen Veith und zeigte sich
bereits in Frankenthalform. „Die Tatsache,
dass wir heute Morgen schon gespielt haben
war gut für mich. Ich brauche schon mal ein
paar Spiele, um richtig reinzukommen.“,
erklärte der gebürtige Altstädter seinen
souveränen Auftritt gegen Veith. Als dann
noch Carlo Feltes sicher gegen Wolf gewann,
war es Phillip Schmidt vorbehalten gegen
Halinski den Sack zuzumachen. Auch in diesem
Spiel zeigte er sich gegen seinen EX-Club
gehemmt und unlocker , biss sich aber durch
und siegte knapp in fünf Sätzen. „Ich habe
es vor dem Spiel gar nicht so gemerkt, aber
als es dann an die Platte ging war ich
ziemlich nervös.“ , erklärte er nach dem
Spiel. Es spricht für seine Klasse, dass er
das Spiel gegen Halinski trotzdem noch nach
Hause brachte. „Es war gut, dass wir heute
in so einem engen Spiel bestehen mussten.
Eine bessere Vorbereitung auf das
Frankenthalspiel gibt es nicht.“,
analysierte der ´Fünfsatzkönig´Carlo Feltes
den 9-3 Erfolg. (Sty)

Im fünften Satz zur Zeit nicht zu schlagen:
Carlo Feltes.
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