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Zum Rückrundenauftakt musste unsere zweite
Mannschaft gegen Pirmasens antreten, die
einzige Mannschaft, gegen die man in der
Hinrunde den Kürzeren gezogen hatte. Vor dem
Spiel war man also gewarnt, doch die
Vorzeichen für die schon am Nachmittag
ausgetragene Partie – an dieser Stelle sei
den Gästen noch einmal für ihre
Kooperationsbereitschaft gedankt – standen
gut, fehlt doch mit „Eiche“ Links die
etatmäßige Nummer 2 der Pfälzer, die dafür
das Nachwuchstalent Florian Peter aufboten.
Unsere Jungs mussten auf Uli Klicker
verzichten, der von Markus Dreier ersetzt
wurde. Doppelführung durch Schimek/Jülch
und Lachmund/Dreier
Nach einigem Hin und Her entschloss man
sich letzten Endes doch, die Doppel in
altbewährter Manier an die Platte zu
schicken und so sah sich die Spitzenpaarung
Jülch/Schimek zunächst Becker/Lorenz
gegenüber; nach drei schnellen Durchgängen
und überzeugender Vorstellung war der erste
Punkt unter Dach und Fach. Und auch am
Nebentisch sah es nach einem Limbacher
Erfolg aus, denn Sahner/Thome spielten gegen
Theiß/Fink stark auf, führten gar mit 2:0
Sätzen und lagen auch im Entscheidungssatz
in Front, ehe sich das Blatt hauchdünn zu
Gunsten der Gäste wendete, die unter Jubel
ihrer Anhänger ausgleichen konnten. Hiervon
ließen sich Lachmund/Dreier gegen Dorst/Peter
aber nicht beeindrucken und behielten nach
vier Sätzen die Oberhand und stellten die
oft so wichtige Führung nach den Doppeln
her.
Mittleres Paarkreuz und "Edeljoker"
Dreier stellen die Weichen auf Sieg
In den folgenden Einzeln im vorderen
Paarkreuz zeigte sich ein ähnliches Bild,
denn beide Spitzenspieler konnte ihre
Partien sicher gewinnen; Daniel Sahner nahm
sich gegen Steffen Fink nur im 3. Durchgang
eine kurze Auszeit, ehe der ungefährdete
Sieg eingefahren war und auch Rainer Theiß
hatte keine Mühe, sich gegen den
gesundheitlich angeschlagenen Sven Lachmund
zu behaupten.
Eine erste kleine Vorentscheidung in der
Partie sollte aber bereits nun im mittleren
Paarkreuz folgen, denn sowohl Christian
Jülch gegen Ralf Becker, als auch Thomas
Schimek gegen Christian Lorenz zeigten
starke Leistungen und gestatteten ihren
Gegnern aus dem Eröffnungsdoppel keinen
Satzgewinn; unsere Zweite konnte sich so
erstmals ab- und die Gäste unter Druck
setzen.
Zwar gelang es Oliver Thome gegen den sicher
agierenden Florian Peter nicht, sein sonst
sicheres und variables Spiel aufzuziehen und
zu allem Überfluss brach auch noch sein
Schläger nach einem schönen Punktgewinn;
dieses kleine Übel konnte Markus Dreier am
Nebentisch gegen Thomas Dorst aber sogleich
ausmerzen, denn nur im ersten Satz konnte
Dorst unserem Edeljoker Paroli bieten. Im
Anschluss überzeugte dieser vor den
kritischen Augen seiner besseren Hälfte ein
ums andere Mal mit tollen Rückhandschlägen,
deren genaue schlagspezifische Einordnung
dem Verfasser auch trotz etlicher
Trainingsspiele nach wie vor nicht geläufig
ist.
Nach dem ersten Durchgang stand es also 6:3
für unsere Mannschaft, doch man war gewarnt,
wusste man doch, dass man in den
Folgeeinzeln im vorderen Paarkreuz nicht
unbedingt als Favorit an die Platte ging.
Daniel Sahner schickte sich sogleich an,
diese Befürchtung Lügen zu strafen, denn er
lieferte dem furios abwehrenden Rainer Theiß
nach schnellem 0:2-Rückstand einen ganz
starken Kampf mit sehenswerten Ballwechseln,
in denen der Pirmasenser Abwehrstratege ein
ums andere Mal schier aussichtslose Bälle
erlief und auf den Tisch zauberte, sodass
auch die Zuschauer voll und ganz auf ihre
Kosten kamen. Leider war Sahner der Erfolg
nicht vergönnt und Theiß verließ nach
schönem Sport den Tisch als Sieger. Am
Nebentisch war Sven Lachmund in seinem Spiel
gegen Steffen Fink die Krankheit anzusehen
und beim Stande von 6:10 im vierten
Durchgang und den 4 Matchbällen des
Pirmasensers hätte wohl niemand in der Halle
auch nur einen Pfifferling auf Lachmund
gegeben; doch nach einem hauchdünnen
Kantenball kämpfte sich unsere Nummer 2
furios zurück, gewann den Satz und sah im 5.
Durchgang wie der Sieger aus, ehe Fink es
noch einmal spannend machen, am Ende aber
den 7. Punkt unserer Jungs nicht verhindern
konnte.
Nun war jedem klar, dass Christian Jülch
und Thomas Schimek bei ähnlicher Leistung
wie im ersten Durchgang gegen Lorenz und
Becker den Sieg unter Dach und Fach bringen
konnten; und die beiden ließen sich nicht
lange bitten, agierten stets souverän und
gestatteten ihren Kontrahenten auch im
insgesamt fünften Spiel an diesem Abend
keinen Satzgewinn – damit war der gute
9:4-Erfolg und die Revanche perfekt, auch
wenn die Gäste natürlich durch das Fehlen
von Links gehandicapt nach Limbach angereist
waren.
Nichtsdestotrotz war dies ein
Rückrundenauftakt nach Maß und man hat die
Aufstiegsaspiranten aus Bous und Illingen
weiter unter Druck gesetzt und ein wenig
geärgert.
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