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Nach den „Limbacher
Mannschaftsmeisterschaften“ am Samstag
gastierte mit der 1. Garde der TTF
Frankenthal die zweite Spitzenmannschaft der
Liga in Limbach, sodass sich unsere Zweite
ein Bild über die Machtverhältnisse machen
konnte; dieses Bild wurde indes durch das
Fehlen von Pfannebecker und Lerch getrübt,
die aber durch Altmeister Leckel und
Dimitriou, ihres Zeichens beides
Oberligaakteure in Frankenthals zweiter
Mannschaft, hervorragend vertreten wurden.
Durch die Ausfälle von Sven Lachmund und
Oliver Thome rückte Neuzugang Dominik Weber
erneut in die Mitte, Peter Stephan bildete
mit Markus Dreier das hintere Paarkreuz.
Direkt nach Spielbeginn legten unsere Jungs
einen Blitzstart hin, konnten doch nach
starken Leistungen 2 der 3 Eingangsdoppel
gewonnen werden; Jülch/Schimek zeigten sich
gegen Scholz/Leckel stark verbessert
gegenüber ihrer ersten Saisonpartie und
gestatteten ihren Kontrahenten keinen
Satzgewinn. Am Nebentisch hielt auch die als
Doppel 2 aufgebotene Kombination
Klicker/Stephan gegen Campbell/Langstein gut
mit, musste aber in den entscheidenden
Passagen dem variablen Spiel der Pfälzer
Tribut zollen und konnte nur einen
Satzgewinn auf der Habenseite verbuchen.
Dann folgte ein starker Auftritt des neu
formierten Doppels Weber/Dreier, die gegen
Maragioglio/Dimitriou klasse aufspielten, in
den entscheidenden Momenten gute Nerven
bewiesen und nach 4 Sätzen den Tisch als
Sieger verließen, obwohl die Gegner
keineswegs enttäuschten.
In den ersten beiden Einzelpartien schlug
Christian Jülch als einziger Rechtshänder im
vorderen Paarkreuz zunächst gegen Scholz
auf, während sich Thomas Schimek mit dem
Pfälzer Spitzenspieler Campbell duellierte.
In beiden Begegnungen entwickelte sich ein
abwechslungsreiches Spiel mit guten und
spektakulären Ballwechseln – während Jülch
gegen Scholz immer wieder sein Heil in der
Offensive suchte, blockte Schimek immer
sicherer und brachte seinen jungen
Kontrahenten immer mehr an den Rande der
Verzweiflung. Nach 5, respektive 4 Sätzen
konnten sich die beiden Limbacher über ihre
ersten beiden Punkte im vorderen Paarkreuz
und die Mannschaft über die 4:1-Führung
freuen; leider sollte es damit schon sein
bewenden haben, denn nun schlug die Stunde
des Gastes aus Frankenthal, der seiner
Favoritenstellung immer mehr gerecht wurde.
In der Mitte fand zunächst Uli Klicker kein
Rezept gegen das unbequeme Spiel
Maragioglios und musste eine klare
3-Satz-Niederlage quittieren; eine ganz
andere Partie bot Dominic Weber gegen
Langstein, denn unser Neuzugang spielte
stellenweise klasse Bälle, zeigte mutiges
Angriffstischtennis und punktete ein ums
andere Mal mit seiner starken Rückhand.
Leider schaffte er es nicht, das gute Niveau
in den 4 absolvierten Sätzen auf einem
gleichem Level zu halten und musste am Ende
die Überlegenheit Langsteins anerkennen.
Leider sollte auch im hinteren Paarkreuz
kein Spielgewinn zur Halbzeitführung
gelingen, denn sowohl Markus Dreier gegen
Dimitriou, als auch Peter Stephan gegen
Leckel mussten nach 3 recht schnellen Sätzen
Niederlagen hinnehmen – das Blatt hatte sich
zu Gunsten der Gäste gedreht, die mit 5:4 in
Führung gingen.
Nun ruhten die Hoffnungen erneut auf
Christian Jülch und Thomas Schimek, doch
leider sollte es den beiden Limbachern nicht
gelingen, ihr Team noch einmal
heranzuführen. Jülch verlor den ersten Satz
gegen Campbell unglücklich, konterte dann
stark auf, ehe sich der junge
Angriffsspieler der Gäste in den Durchgängen
3 und 4 mit starkem und variablem Spiel
durchsetzen konnte. Gleichzeitig schaffte es
der erneut toll aufspielende und immer
sicherer werdende Thomas Schimek nicht, eine
2:1-Satzführung gegen Scholz in Zählbares
umzumünzen; dies lag aber weniger an unserm
Blockkünstler als an Scholz, der bei 7:7 im
Entscheidungssatz 3 Rückhände unerreichbar
für Schimek ins Ziel brachte und so knapp
die Oberhand behielt.
Nachdem das Spiel nun vollends gekippt war,
ging es in der Mitte darum, wenigstens noch
den ein oder anderen Punkt zu ergattern,
doch weder Uli Klicker, noch Dominic Weber
konnten gegen Langstein bzw. Maragioglio
einen Sieg verbuchen. Dabei zeigte
Abwehrspieler Klicker eine wechselhafte
Leistung, lag stets mit Satzführung in Front
und zauberte stellenweise tolle Bälle auf
den Tisch – am Ende schlichen sich einige
Unkonzentriertheiten ein und der
Frankenthaler konnte im Entscheidungssatz
die Platte als Sieger verlassen. Am
Nebentisch fand derweil Dominic Weber gegen
den starken Maragioglio kein Rezept und
musste eine am Ende deutliche
3-Satz-Niederlage hinnehmen.
Alles in allem konnten sich unsere Jungs gut
verkaufen und begegneten den Gästen
stellenweise auf Augenhöhe, insbesondere zu
Beginn der Partie. Zwar ist jedem, sei es
Spieler oder Zuschauer, klar, dass die
personelle Misere kaum zu kompensieren sein
wird, allerdings kann auf der Leistung am
Wochenende aufgebaut werden – vielleicht
schon am kommenden Samstag beim Aufsteiger
aus Wehrden.
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