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Nach der enttäuschenden, wenngleich für
die Tabelle bedeutungslosen Niederlage beim
TTC Berus galt es nun, die Saison mit einem
Sieg über den Tabellendritten aus Dudweiler
zu beenden. Zwar war bereits vor zwei
Spieltagen der Aufstieg perfekt gemacht
worden, dennoch konnte man sich im Vorfeld
sicher sein, dass es in dieser Partie nichts
desto trotz ums Prestige ging. Die
Rahmenbedingungen vor der Partie waren
günstig für den TVL, denn Dudweiler trat
ohne die beiden Stammspieler Haering und
Offenberg an. Unser Team spielte dagegen mit
Jürgen Becker wieder in Bestbesetzung.
Erfolgreicher Doppel-Start bringt TVL
in Front - Dreier/Oßwald nervenstark
Ein letztes Mal wurden in dieser Saison
die Doppel erfolgreich abgeschlossen. Markus
Dreier und Gregor Oßwald, diesmal auf
Position 1 aufgeboten, lagen gegen Steiner/Tiefenbacher
zwar mit 0:2 Sätzen zurück, schafften dann
aber noch die Wende und siegten mit 11:3
klar im Entscheidungssatz. Peter Schiestel
und Jürgen Becker verspielten dagegen gegen
Konter/Groth die wenigen Chancen, die sich
ihnen (besonders im 2. Satz) boten und
mussten am Ende nach drei Sätzen
gratulieren. Dafür, dass man mit einer
Führung in die Einzel ging, sorgten dann
Peter Stephan und Frank Fuhrmann, die gegen
Steinhauer/Britz allerdings fünf Sätze lang
schwer zu kämpfen hatten, ehe der Sieg
feststand.
Wie bereits in Berus: fast jede Partie
über 5 Sätze - mittleres Paarkreuz stark
Was gegen Berus begonnen hatte, ging nun
gegen Dudweiler genau so weiter: Nahezu
jedes Spiel wurde im Entscheidungssatz
entschieden. Christof Steiner trat auf
Dudweiler Seite zum ersten Einzel gegen
Schiestel an. Dieser knüpfte an seine gute
Vorstellung im Spiel gegen Haas von Berus an
und gewann den ersten Satz deutlich. Nach
verlorenem 2. Durchgang und gewonnenem 3.
Satz hatte Schiestel dann im 4. Satz die
Möglichkeit, alles klar zu machen, doch
Steiner kam immer besser ins Spiel und
erzwang den Entscheidungssatz. Dort hatte er
mit 5:1 Punkten vor dem Seitenwechsel den
besseren Start und brachte seinen Vorsprung
am Ende ins Ziel. Fast analog verlief die
zweite Partie im vorderen Paarkreuz, wo
Markus Dreier ebenfalls mit 2:1 Sätzen gegen
Konter führte, dann im 4. Satz jedoch beim
Stande von 9:9 und eigenem Aufschlag die
Partie nicht beenden konnte. Der 5.
Durchgang ging dann knapp, aber nicht
unverdient an Dudweiler.
Unser mittleres Paarkreuz bügelte die
beiden denkbar knappen Niederlagen zuvor
jedoch postwendend aus. Frank Fuhrmann
stellte zum wiederholten Male seinen großen
Kampfgeist unter Beweis. Nachdem er gegen
Steinhauer bereits zwischenzeitlich mit 0:2
zurückgelegen hatte, fand er zusehends
besser ins Spiel und drehte ein bereits
verloren geglaubtes Match noch. Weitaus
klarer war die Partie von Gregor Oßwald
gegen Tiefenbacher: Unser Noppenkünstler
ließ dem flinken Vorhandspieler keine
Siegchance, und wusste sein Material clever
und gewinnbringend einzusetzen. Ein klarer
Sieg in drei Sätzen war der verdiente Lohn.
Jürgen Becker baute den Vorsprung unserer
Mannschaft dann weiter aus. Gegen den
Linkshänder Bernhard Britz zeigte er eine
souveräne und konzentrierte Vorstellung, bei
der vor allem das gute Block- und
Konterspiel mit den kurzen Noppen das
siegbringende Elelement war. Dass dem TVL
mit einem möglichen 6:3 zur Halbzeit nicht
bereits eine kleine Vorentscheidung gelang,
dafür sorgte parallel Arne Groth, der sich
gegen Peter Stephan immer wieder offensiv in
Szene zu setzten wusste und am Ende knapp in
der Verlängerung des 4. Satzes siegte. Es
muss an dieser Stelle jedoch auch angemerkt
werden, dass Stephan mit hartnäckigen
Rückenschmerzen zu kämpfen hatte, die einen
Auftritt in Bestform verhinderten.
Markus Dreier mit "Big point" gegen
Steiner - gutes hinteres Paarkreuz macht den
Sieg perfekt
Im Duell der Spitzenspieler begann
Schiestel gegen Konter wie schon zuvor gegen
Steiner mit einer ansprechenden Leistung.
Zunächst fand der Linkshänder aus Dudweiler
kein Konzept gegen das Aufschlag- und
Angriffsspiel Schiestels und lag zweimal
nach Sätzen zurück; dann jedoch wiederholte
sich das Geschehen aus Schiestels erstem
Spiel: Stück für Stück kaufte Konter seinem
Gegenüber den Schneid ab und agierte selbst
öfters offensiv; darüber hinaus stieg
Schiestels Fehlerquote im Angriffsspiel.
Aufgrund dieser mangelnden Konstanz ging der
Sieg Konters im 5. Satz durchaus in Ordnung,
wenngleich Schiestel beim Stande von 8:9 im
Entscheidungssatz noch einen Aufschlag und
somit eine letzte Siegchance vergab. Markus
Dreiers Sieg gegen Steiner entschädigte dann
jedoch für die 3. Fünfsatz-Niederlage des
Tages im vorderen Paarkreuz. Dreier hatte
bereits mit 1:2 zurückgelegen, den 4. Satz
danach knapp gewonnen, war dann aber im
Entscheidungssatz jedoch scheinbar
aussichtslos mit 5:9 in Rückstand geraten.
Doch auf Limbacher Seite wusste man bereits,
dass dies bei Dreiers Spielen längst noch
nicht gleichbedeutend mit einer Niederlage
ist. Punkt um Punkt kämpfte sich unser
Halbdistanz- und Wurfexperte zurück und zog
Steiner nach und nach den Zahn. Am Ende gab
es für den TVL einen viel umjubelten und
hart umkämpften 11:9-Erfolg.
Danach krönte Frank Fuhrmann seine
ausgezeichneten Rückrunden-Leistungen mit
seinem zweiten Sieg an diesem Samstag über
Tiefenbacher. Fuhrmann hatte das Heft des
Handelns stets in der Hand, wenngleich er im
knappen 3. Satz auch ein wenig Glück hatte,
das er sich jedoch während der Partie auch
redlich erarbeitet hatte. Gregor Oßwald
hatte dann die große Chance, gegen
Steinhauer für den 8. Punkt zu sorgen,
führte er doch nach tollem Spiel bereits mit
2:0 Sätzen. Doch Steinhauer, der bis zu
diesem Zeitpunkt kein Konzept gegen das
Langnoppenspiel entwickeln konnte, stellte
sich am dem 3. Satz weitaus besser auf das
Material ein, reduzierte seine Fehlerquote
deutlich und nun begann Oßwald seinerseits,
mehr Fehler zu machen. Hinzu gesellte sich
noch zunehmende Unsicherheit ob der vorher
so komfortablen Führung, und am Ende musste
unsere Nummer 4 nach fünf Sätzen seinem
Gegner gratulieren.
Doch auf das hintere Paarkreuz war an
diesem Abend Verlass. Jürgen Becker
absolvierte gegen Groth eine seiner besten
Rückrunden-Partien, und ließ sich auch durch
die knappe 10:12-Niederlage im 4. Satz bei
einer eigenen 2:1-Satzführung nicht aus dem
Konzept bringen. Im Entscheidungssatz war er
einen Tick sicherer als sein Gegenüber und
gewann am Ende verdient. Dies traf auch auf
Peter Stephan zu, der zwar zwei knappe Sätze
gegen Britz spielte, insgesamt jedoch stets
Herr der Lage war und sich am Ende klar mit
3:0 durchsetzte.
Somit hatte unsere Mannschaft nicht nur
den erhofften versöhnlichen Saisonabschluss
geschafft, sondern ganz nebenbei auch den
gerade erst gegen Berus aufgestellten
Fünfsatz-Rekord eingestellt: Auch gegen
Dudweiler wurden neun Spiele im 5. Satz
entschieden - diesmal gewann unsere
Mannschaft aber derer fünf. Nun freuen wir
uns auf das "Abenteuer Saarlandliga" und
hoffen auf eine genauso schöne Spiele, wie
wir sie in dieser Saison hatten.
Ein großes, abschließendes Dankeschön
auch an all unsere "Stammfans", die im
letzten Spiel noch einmal alle erschienen
sind, und die unsere Mannschaft während
dieser Saison so toll unterstützt haben!
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