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Die
3. Mannschaft ist
erfolgreich in die neue
Spielzeit gestartet. Dank
eines Auswärtssiegs in
Marpingen-Alsweiler
sicherte man sich
zumindest für einen
Spieltag die
Tabellenführung, gemeinsam
mit dem TTC Illingen 2.
Allerdings konnte der Sieg
nicht verdecken, dass noch
einiger „Sand im Getriebe“
vorhanden war – traten die
Gastgeber doch ohne ihre
Spitzenspieloer Sokolov
und Jurcic an. Dass gegen
ein Team, in dem zwei
Drittel der Spieler noch
im Schülerbereich spielen
dürfen, kein wirklich
klarer Sieg gelang,
spiegelt zum einen das
bedeutende
Steigerungspotential
unserer Mannschaft wider,
zum anderen aber auch die
guten Anlagen und
Leistungen, die der
Marpinger Nachwuchs an
diesem Abend an der Platte
zeigte.
Gleich zu Beginn hieß es,
eine 3:0-Doppelführung
herauszuspielen, da die
Marpinger ihre beiden
ersten Bretter, Merkel und
Hoffmann, getrennt spielen
ließen. Diese Maßgabe
sollte auch erfüllt
werden, jedoch mit mehr
Mühe, als es den
Limbachern recht sein
konnte. Lediglich
Fuhrmann/Schiestel siegten
souverän gegen das
gegnerische Doppel 1
Merkel/Kurfer. Ruffing/Stephan
kämpften sich zu einem 3:1
über Hoffmann/Barth, Brunk/Steitz
benötigten im
Generationenduell (125
Jahre auf der einen gegen
geschätzte 25 auf der
anderen) sogar die volle
Distanz von 5 Sätzen, um
sich hauchdünn mit 11:9
gegen die frech
aufspielenden Jahn/Keßler
durchzusetzen. Dabei lagen
unsere Routiniers sogar
zweimal nach Sätzen
zurück. Michael Brunk
gelang dabei das
Kunststück, im ersten Satz
nicht einen Vorhandball zu
treffen – sonst sein
Paradeschlag –, und das
bei acht Versuchen.
Allerdings war er voll da,
als es im 5. Satz um die
Entscheidung ging, und
punktete durch schöne
Topspins.
Fuhrmann war anschließend
im ersten Einzel gegen
einen starken André Merkel
chancenlos, während
Michael Brunk es im nach
eigener Aussage „10.
Anlauf“ nicht schaffte,
gegen Peter Hoffmann
seinen ersten Sieg
einzufahren. Nach
ausgeglichenem
Spielverlauf unterlag er
mit 14:16 im
Entscheidungssatz durch
einen „tödlichen“
Netzroller. Peter
Schiestel begann gegen den
aufstrebenden Lukas Kurfer
zunächst souverän,
leistete sich dann aber
Mitte des Spiels eine
Schwächeperiode, die der
Sohn der etatmäßigen
Nummer 2, Damir Jurcic,
prompt zu einem Satzgewinn
ausnutzte. Danach konnte
Schiestel aber den 4. Satz
deutlich für sich
entscheiden. Ein ganz
knappes Spiel entwickelte
sich zwischen Ruffing und
Jahn. Der Limbacher
Routinier ließ sich
zunächst von dem
A-Schüler, der zu den
besten seiner Altersklasse
im Saarland zählt,
überrumpeln und verlor den
ersten Satz. Nach den
Satzgewinnen in den beiden
Folgesätzen schaffte Jahn
nochmals den Ausgleich,
verlor das Spiel im
Entscheidungssatz dann
aber deutlich. Somit hatte
man die ersten beiden
Einzel gewonnen, fünf
Punkte standen auf der
Habenseite. Am hinteren
Paarkreuz lag es nun an
Steitz und Stephan, für
eine Vorentscheidung zu
sorgen. Beide Routiniers
gingen gegen ihre
jugendlichen Kontrahenten
als klare Favoriten ins
Spiel, doch sollte nur
einer der beiden dieser
Rolle gerecht werden.
Stephan tat sich
überraschend schwer gegen
den unorthodox, aber sehr
unangenehm und sicher mit
kurzen Noppen auf der
Vorhand agierenden Keßler,
führte dennoch mit 2:0
Sätzen, verlor dann aber
die beiden nächsten in der
Verlängerung. Im 5. Satz
behielt der junge
Marpinger die Nerven und
gewann mit 11:6. „Vadder“
Steitz machte es gegen
Barth besser und siegte
trotz Satzverlust am Ende
gegen Barth deutlich.
Somit stand eine halbwegs
beruhigende 6:3-Führung
zur Halbzeit zu Buche.
Im
vorderen Paarkreuz konnte
dann endlich der erste
Saisonsieg eingefahren
werden. Fuhrmann gewann
nach knappem Spielverlauf
mit 3:1 gegen Hoffmann,
während Brunk einem erneut
glänzend aufgelegten
Merkel trotz gutem eigenen
Spiel mit 1:3 unterlag.
Doch das mittlere
Paarkreuz macht im
Anschluss den Sack zu.
Zunächst musste sich
Ruffing gegen Kurfer
beweisen, und wie schon im
ersten Spiel tat sich der
Limbacher schwer. Diesmal
geriet er gar mit 1:2 in
Rückstand, gewann den 4.
Satz in der Verlängerung
und konnte dann auch den
Entscheidungssatz dank
seiner Erfahrung gegen das
überzeugende Marpinger
Nachwuchstalent für sich
entscheiden.
Schiestel begann in seinem
zweiten Einzel gegen Jahn
zu fahrig und zu wenig
konsequent, weswegen
Durchgang eins zurecht an
den Marpinger ging. In den
beiden Folgesätzen war der
Limbacher dann
konzentrierter und siegte
klar. Dabei gab es im 3.
Satz noch ein Kuriosum, da
Jahn einen Durchgang
erwischte, in dem nichts
klappen wollte und er bis
zum Stand von 0:10 keinen
Punkt machte. Im 11.
Ballwechsel wollte
Schiestel den Aufschlag
Jahns dann eigentlich ins
Netz retournieren, doch
unbeabsichtigt wurde
hieraus ein „tödlicher“
Rückhand-Flip, so dass
den Youngster ungewollt
die „Höchststrafe“
ereilte. Hierfür
rehabilitierte er sich
dann jedoch gleich im
Anschluss mit einer
couragierten Leistung und
unterlag nur knapp mit
10:12.
Fazit: Der TVL wird sich
steigern müssen. Auch wenn
das Marpinger Team
unbestritten Potential
besitzt – gegen andere
Mannschaften wird die
gezeigte Leistung nicht
genügen, um Zählbares
mitzunehmen. Bereits am
nächsten Samstag steht
mit dem TTC Berus eine
schwere Aufgabe ins Haus.
Da wird sich zeigen, wo
die Mannschaft wirklich
steht.
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