TV 06 Limbach 1 - SSG Hargarten-Reimsbach/Düppenweiler   9:4

Senioren mit starkem Schimek auch ohne Brunk erfolgreich

 

Nun war es endlich so weit, nach drei Auswärtsspielen in Folge durften wir erstmals in dieser Saison zuhause antreten. Unsere Gäste aus Hargarten-Reimsbach/Düppenweiler hatten sich für die Neue Saison verstärkt. Somit war klar, das es kein Leichtes werden würde, den Vorjahres Erfolg zu wiederholen.

Die Vorzeichen zum, ersten Heimspiel standen recht gut, bis zu der "krankheitsbedingten" Absage unseres Brunkstücks. So musste Wolfgang Weil kurzfristig einspringen, dafür nochmals danke von der gesamten Mannschaft! 

Es war von Anfang an klar, dass es ohne unsere Etatmäßige Nummer 5 ein ganz heißer Tanz werden würde und ein Sieg nur möglich war, wenn wir direkt am Anfang 2 Doppel gewinnen könnten.

Unser 1er-Doppel Schimek/Stephan trat wie gewohnt sehr sicher auf und beherrschte das Spiel vom ersten Ballwechsel an. Die beiden ersten Sätze gingen klar und verdient an Schimek/Stephan. Im dritten Satz konnten sich die Gäste etwas steigern, unterlagen jedoch. Unser mit Höhen und Tiefen gesegnetes 2er-Doppel erwischte an diesem Tag einen guten Start, man konnte den ersten Satz zwar nur, knapp aber verdient gewinnen. Im darauf folgenden zweiten Satz konnte man nicht mehr an die zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen und verlor diesen recht klar. Durch enormen Kampfgeist und das gute Angriffsspiels Klickers (von Haus aus eigentlich Abwehrspieler) gewann man dann doch noch recht deutlich die Sätze 3 und 4. Am Nachbartisch traten nun unsere "zwei Alten" an die Platte. Man konnte zwar in den ersten beiden Sätzen gut mitspielen, letztendlich aber gingen die Sätze verloren. Im 3. Satz kamen unsere zwei Jungs immer besser ins Spiel, variierten Ihr Spiel immer besser und konnten durch Präzises Spiel den Satz gewinnen. Auch im vierten Satz hatten Vadder Steitz und Weil ihre Chancen, hielten auch lange gut mit, mussten aber am Ende dem Gegner gratulieren. 

Im ersten Einzel trat nun Schimek gegen Clemens an. Schon nach den ersten Ballwechseln hatte man das Gefühl, dass dies kein leichtes Spiel werden würde. Durch ein solides und unkonventionelles Spiel konnte Clemens den ersten Satz nicht unverdient gewinnen. Erst im zweiten Satz konnte Schimek seinem Gegner wieder sein gewohnt sicheres und platziertes Spiel aufzwingen. Sämtliche folgenden Sätze gingen dann an unsere Nummer eins. Besonders die Art und Weise, wie Thomas seinen Gegner in die Ecken schickte, ihn anschließend wieder durch kluge Stoppbälle an die Platte lockte, um kurz darauf dann den "Winner" zu setzen, zeugte von einer Präzision, die zumindest in der Senioren-Liga seinesgleichen sucht. Fuhrmann musste gegen Hager am Nachbartisch antreten. Am Anfang des Spiels überzeugten beide Akteure eigentlich nur durch leichte Fehler, die im Laufe des Spiels immer weniger wurden. Den ersten Satz konnte Fuhrmann seinem Gegner "klauen", die Sätze zwei und drei gingen klar an Hager. Ab dem vierten Satz entwickelte sich ein sehr schönes Spiel, Fuhrmann konnte die starke Rückhand von Hager mehr und mehr umgehen und gewann zwar knapp, aber verdient. Im Entscheidungssatz vergab Fuhrmann eine 9:5-Führung, konnte aber bei 9:9 durch kluge Aufschläge und gute Topspins dann schlussendlich noch gewinnen. 

Nun lag es am mittleren Paarkreuz, den Vorsprung weiter auszubauen. Uli Klicker ließ mit neuem Belag von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger von der Platte gehen sollte. Uli Spielte sehr solide und setzte zum richtigen Zeitpunkt seine Geheimwaffe ein, den Rückhand-Topspin.  Nahezu Fehlerlos kamen die "Geschosse" aus allen Lagen und demoralisierten seinen Gegner. Kurz darauf verwandelte Uli den ersten Matchball sicher, natürlich mit einem Rückhand-Topspin. Peter Stephan am Nebentisch hatte es gegen Gratz deutlich schwerer. Peter fand nicht richtig ins Spiel, konnte zwar immer mithalten, letztendlich aber nicht den entscheidenden Punkt machen. So lag er schnell recht deutlich mit 2:0 Sätzen im Hintertreffen. Durch enormen Kampfgeist konnte er im dritten Satz eine 8:4-Führung Gratz' wett machen und diesen Satz sogar noch für sich entscheiden. Alle hofften nun, dass Peter dieses druckvolle Spiel im vierten Satz durchhalten könnte, aber es gelang nur phasenweise. Schnell lief Peter wieder einem Rückstand hinterher, den er dieses Mal nicht aufholen konnte.  

Vadder Steitz  hingegen hatte es nun mit Schramm zu tun, der schon im Doppel sehr zu überzeugen wusste. Schnell lag Vadder mit 0:7 im ersten Satz zurück und konnte von da an nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Ab dem 2. Satz spielte Vadder wie vor 20 Jahren, wehrte ab wie ein junger Gott und erlief jeden Stoppball seines Gegners. So ging dieser Satz klar und verdient an Steitz. Auch in den nächsten Sätzen wehrte unser Routinier sehr gut ab und fing dann auch noch an, aus allen Rohren zu schießen. Jeder Endschlag fand sein Ziel und zermürbte seinen Gegner. Schnell und sicher gewann Steitz die Sätze drei und vier und brachte unser Team noch deutlicher in Führung. Wolfgang Weil musste nun gegen den sehr unangenehm spielenden Bast an die Platte. Wolfgang begann furios, sicherte sich in überzeugender Manier den ersten Satz. Auch im zweiten wusste Wolfgang zu überzeugen. Durch Topspins mit Drall lockte er seinen Gegner vom Tisch, um ihn einen Ballwechsel später mit einem sehr guten Stoppball an die Platte zu locken. Auch diesen Satz konnte Weil für sich entscheiden. In den Sätzen drei und vier konnte Wolfgang das Niveau nicht mehr halten und hatte vor allem mit den Aufschlägen seines Gegners Probleme. Wolfgang verlor danach knapp und unglücklich in fünf Sätzen. Somit stand es 6:3.

Schimek hatte im vorderen Paarkreuz noch ein Rechnung mit Hager offen, der ihn in der Rückrunde der Vorsaison knapp hatte schlagen können. So begann Schimek auch, er ließ Hager in den ersten beiden Sätze nicht den Hauch einer Chance und gewann diese absolut verdient  Ab Mitte des dritten Satzes konnte Hager besser mithalten, doch unterstrich Schimek wieder seine Ausnahmestellung in der Senioren-Saarlandliga. Der dritte Satz ging knapp, aber verdient an Schimek. Fuhrmann am Nachbarstisch musste dem unkonventionellen Spiels von Clemens Tribut zollen und verlor im fünften Satz recht klar. Die Mitte machte danach den Sack jedoch zu. Ein souveränes Spiel absolvierte erneut Kicker, der seinem Gegner keine Chance ließ und mit 3:0 klar siegen konnte. Peter Stephan machte es seinem Kameraden nach und gewann ebenfalls klar und souverän mit 3:0 Sätzen.  

Festgehalten werden sollte noch, dass wir auch mit Ersatz, fast jeden schlagen können, wobei Wolfgang Weil auch in der Saarlandliga absolut mitspielen kann, wie man gesehen hat.