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Nun war es endlich so
weit, nach drei Auswärtsspielen in Folge
durften wir erstmals in dieser Saison
zuhause antreten. Unsere
Gäste aus Hargarten-Reimsbach/Düppenweiler
hatten sich für die Neue Saison verstärkt.
Somit war klar, das es kein Leichtes werden
würde, den Vorjahres Erfolg zu wiederholen.
Die
Vorzeichen zum, ersten Heimspiel standen
recht gut, bis zu der "krankheitsbedingten"
Absage unseres Brunkstücks. So musste
Wolfgang Weil kurzfristig einspringen, dafür
nochmals danke von der gesamten Mannschaft!
Es war
von Anfang an klar, dass es ohne unsere
Etatmäßige Nummer 5 ein ganz heißer Tanz
werden würde und ein Sieg nur möglich war,
wenn wir direkt am Anfang 2 Doppel gewinnen
könnten.
Unser
1er-Doppel Schimek/Stephan trat wie gewohnt
sehr sicher auf und beherrschte das Spiel
vom ersten Ballwechsel an. Die beiden ersten
Sätze gingen klar und verdient an
Schimek/Stephan. Im dritten Satz konnten
sich die Gäste etwas steigern, unterlagen
jedoch. Unser mit Höhen und Tiefen
gesegnetes 2er-Doppel erwischte an diesem
Tag einen guten Start, man konnte den ersten
Satz zwar nur, knapp aber verdient gewinnen.
Im darauf folgenden zweiten Satz konnte man
nicht mehr an die zuvor gezeigten Leistungen
anknüpfen und verlor diesen recht klar.
Durch enormen Kampfgeist und das gute
Angriffsspiels Klickers (von Haus aus
eigentlich Abwehrspieler) gewann man dann
doch noch recht deutlich die Sätze 3 und 4.
Am Nachbartisch traten nun unsere "zwei
Alten" an die Platte. Man konnte zwar in den
ersten beiden Sätzen gut mitspielen,
letztendlich aber gingen die Sätze verloren.
Im 3. Satz kamen unsere zwei Jungs immer
besser ins Spiel, variierten Ihr Spiel immer
besser und konnten durch Präzises Spiel den
Satz gewinnen. Auch im vierten Satz hatten
Vadder Steitz und Weil ihre Chancen, hielten
auch lange gut mit, mussten aber am Ende dem
Gegner gratulieren.
Im
ersten Einzel trat nun Schimek gegen Clemens
an. Schon nach den ersten Ballwechseln hatte
man das Gefühl, dass dies kein leichtes
Spiel werden würde. Durch ein solides und
unkonventionelles Spiel konnte Clemens den
ersten Satz nicht unverdient gewinnen. Erst
im zweiten Satz konnte Schimek seinem Gegner
wieder sein gewohnt sicheres und platziertes
Spiel aufzwingen. Sämtliche folgenden Sätze
gingen dann an unsere Nummer eins. Besonders
die Art und Weise, wie Thomas seinen Gegner
in die Ecken schickte, ihn anschließend
wieder durch kluge Stoppbälle an die Platte
lockte, um kurz darauf dann den "Winner" zu
setzen, zeugte von einer Präzision, die
zumindest in der Senioren-Liga
seinesgleichen sucht. Fuhrmann musste gegen
Hager am Nachbartisch antreten. Am Anfang
des Spiels überzeugten beide Akteure
eigentlich nur durch leichte Fehler, die im
Laufe des Spiels immer weniger wurden. Den
ersten Satz konnte Fuhrmann seinem Gegner
"klauen", die Sätze zwei und drei gingen
klar an Hager. Ab dem vierten Satz
entwickelte sich ein sehr schönes Spiel,
Fuhrmann konnte die starke Rückhand von
Hager mehr und mehr umgehen und gewann zwar
knapp, aber verdient. Im Entscheidungssatz
vergab Fuhrmann eine 9:5-Führung, konnte
aber bei 9:9 durch kluge Aufschläge und gute
Topspins dann schlussendlich noch gewinnen.
Nun lag
es am mittleren Paarkreuz, den Vorsprung
weiter auszubauen. Uli Klicker ließ mit
neuem Belag von Anfang an keinen Zweifel
aufkommen, wer als Sieger von der Platte
gehen sollte. Uli Spielte sehr solide und
setzte zum richtigen Zeitpunkt seine
Geheimwaffe ein, den Rückhand-Topspin.
Nahezu Fehlerlos kamen die "Geschosse" aus
allen Lagen und demoralisierten seinen
Gegner. Kurz darauf verwandelte Uli den
ersten Matchball sicher, natürlich mit einem
Rückhand-Topspin. Peter Stephan am
Nebentisch hatte es gegen Gratz deutlich
schwerer. Peter fand nicht richtig ins
Spiel, konnte zwar immer mithalten,
letztendlich aber nicht den entscheidenden
Punkt machen. So lag er schnell recht
deutlich mit 2:0 Sätzen im Hintertreffen.
Durch enormen Kampfgeist konnte er im
dritten Satz eine 8:4-Führung Gratz' wett
machen und diesen Satz sogar noch für sich
entscheiden. Alle hofften nun, dass Peter
dieses druckvolle Spiel im vierten Satz
durchhalten könnte, aber es gelang nur
phasenweise. Schnell lief Peter wieder einem
Rückstand hinterher, den er dieses Mal nicht
aufholen konnte.
Vadder
Steitz hingegen hatte es nun mit Schramm zu
tun, der schon im Doppel sehr zu überzeugen
wusste. Schnell lag Vadder mit 0:7 im ersten
Satz zurück und konnte von da an nur noch
Ergebniskosmetik betreiben. Ab dem 2. Satz
spielte Vadder wie vor 20 Jahren, wehrte ab
wie ein junger Gott und erlief jeden
Stoppball seines Gegners. So ging dieser
Satz klar und verdient an Steitz. Auch in
den nächsten Sätzen wehrte unser Routinier
sehr gut ab und fing dann auch noch an, aus
allen Rohren zu schießen. Jeder Endschlag
fand sein Ziel und zermürbte seinen Gegner.
Schnell und sicher gewann Steitz die Sätze
drei und vier und brachte unser Team noch
deutlicher in Führung. Wolfgang Weil musste
nun gegen den sehr unangenehm spielenden
Bast an die Platte. Wolfgang begann furios,
sicherte sich in überzeugender Manier den
ersten Satz. Auch im zweiten wusste Wolfgang
zu überzeugen. Durch Topspins mit Drall
lockte er seinen Gegner vom Tisch, um ihn
einen Ballwechsel später mit einem sehr
guten Stoppball an die Platte zu locken.
Auch diesen Satz konnte Weil für sich
entscheiden. In den Sätzen drei und vier
konnte Wolfgang das Niveau nicht mehr halten
und hatte vor allem mit den Aufschlägen
seines Gegners Probleme. Wolfgang verlor
danach knapp und unglücklich in fünf Sätzen.
Somit stand es 6:3.
Schimek
hatte im vorderen Paarkreuz noch ein
Rechnung mit Hager offen, der ihn in der
Rückrunde der Vorsaison knapp hatte schlagen
können. So begann Schimek auch, er ließ
Hager in den ersten beiden Sätze nicht den
Hauch einer Chance und gewann diese absolut
verdient Ab Mitte des dritten Satzes konnte
Hager besser mithalten, doch unterstrich
Schimek wieder seine Ausnahmestellung in der
Senioren-Saarlandliga. Der dritte Satz ging
knapp, aber verdient an Schimek. Fuhrmann am
Nachbarstisch musste dem unkonventionellen
Spiels von Clemens Tribut zollen und verlor
im fünften Satz recht klar. Die Mitte machte
danach den Sack jedoch zu. Ein souveränes
Spiel absolvierte erneut Kicker, der seinem
Gegner keine Chance ließ und mit 3:0 klar
siegen konnte. Peter Stephan machte es
seinem Kameraden nach und gewann ebenfalls
klar und souverän mit 3:0 Sätzen.
Festgehalten werden sollte noch, dass wir
auch mit Ersatz, fast jeden schlagen können,
wobei Wolfgang Weil auch in der Saarlandliga
absolut mitspielen kann, wie man gesehen
hat.
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