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TVL
Top20 Turnier 2006 - Die Endrunde |
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Das
Halbfinale |
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Christian Schleppi -
Felix Bindhammer |
5:11,
9:11, 6:11 |
0:3 |
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Im ersten Halbfinale duellierten
Christian Schleppi und Felix Bindhammer
- eine Partie, die das Publikum
natürlich viel lieber als Finale gesehen
hätte. Schon bald wurde klar, dass
dieses Spiel eine nur schwer zu
meisternde Aufgabe für Schleppi sein
würde. Zu gut kannte der 23jährige
Bindhammer durch zahlreiche gemeinsame
Trainingseinheiten während Schleppis
beruflichen Aufenthalten in Schweinfurt
seinen Gegner. Schon früh verwickelte
der Hilpoltsteiner die Nummer 1 des TVL
in Rückhand-Rückhand-Duelle um dann mit
einem Offensivball in die weite Vorhand
den Punkt zu erzielen. Doch Schleppi
ließ sich nicht hängen und stemmte sich
gegen die drohende Niederlage. Er
punktete immer wieder dank großer
Laufbereitschaft mit seiner Vorhand, die
- wenn sie platziert kam - von
Bindhammer nur selten pariert werden
konnte. Im 2. Satz hätte Schleppi
beinahe den Anschluss geschafft, verlor
diesen Durchgang jedoch noch mit 9:11.
Im 3. Satz übernahm Bindhammer dann
erneut die Kontrolle, ließ Schleppi auch
durch sein gutes Aufschlagspiel nicht in
die Offensive finden und gewann letzten
Endes verdient mit 3:0.
 
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Christoph Brubach -
Andreas Gehm |
12:10,
7:11, 11:2, 8:11, 8:11 |
2:3 |
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Gespannt durfte man nun sein, wie sich
Christoph Brubach gegen den
Defensivstrategen Andreas Gehm schlagen
würde. Es durfte einiges erwartet
werden, schon alleine aus dem Grund,
weil Gehms Abwehrspiel gegen starke
Angriffsspieler fast schon sehenswerte
Ballwechsel garaniert. Und so sollte es
auch diesmal sein. Es entwickelte sich
eine packende, spannende Partie, bei der
keiner der Zuschauer zu irgendeinem
Zeitpunkt mit Sicherheit hätte sagen
können, wer am Ende den Sieg davontragen
würde. Den 1. Satz entschied Brubach
knapp für sich, um den zweiten dann
recht deutlich zu verlieren. Im dritten
Durchgang schaffte er dann einen
Kantersieg mit 11:2, und viele glaubten
nun an eine Vorentscheidung zugunsten
des Besseringers. Doch da hatten sie die
Rechnung ohne den Strategen Gehm
gemacht. Dieser kämpfte sich ins Spiel
zurück und erzwang den
Entscheidungssatz. Dieser war nun nichts
für schwache Nerven: Brubach setzte sich
gleich ab und führte gegen Ende des
Spiels bereits mit 7:4. Dann jedoch
stellte Gehm plötzlich sein Spiel um,
wurde viel aggresiver und griff nun
selbst berherzt an, was Brubach etwas
aus dem Konzept brachte. Punkt um Punkt
holte der Hochheimer auf, und besaß
plötzlich beim Stande von 10:7 drei
Matchballe. Den ersten konnte Brubach
noch mit einem schönen Rückhand-Topspin
abwehren, den zweiten allerdings
verwandelte Gehm unter großem,
anerkennenden Applaus des Publikums.
 
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