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TVL
Top20 Turnier 2006 - Die Endrunde |
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Das
Viertelfinale |
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Christian Schleppi -
Niko Kleiner |
11:9,
11:4, 11:9 |
3:0 |
Das
Duell Schleppi-Kleiner hatte vor einigen
Jahren mit zum Besten gehört, was die
Oberliga Süd-West zu bieten hatte - nun
gab es eine Neuauflage des Klassikers
beim Top20. Hatte es damals fast
ausschließlich Fünfsatzspiele gegeben,
konnte Schleppi am Samstag einen recht
klaren 3:0-Erfolg verbuchen. Jedoch soll
das Ergebnis nicht darüber
hinwegtäuschen, dass jeder einzelne
Ballwechsel hart umkämpft war, und dass
Kleiner seinen Teil dazu beitrug, dass
sich ein sehenswertes Viertelfinale
entwickelte. Immer wieder hielt er mit
seiner starken Rückhand gegen die
Vorhand-Dominanz Schleppis, und durfte
in zwei Durchgängen an einem Satzgewinn
schnuppern. Dazu zeigte er sich im
Vergleich zur Gruppenphase nochmals ein
gutes Stück verbessert, war viel aktiver
und setzte nun auch häufiger seine
Vorhand ein, mit der er gefährliche, oft
ansatzlose Topspins produzierte. Im
Endeffekt setzte sich jedoch die größere
Offensivstärke Schleppis durch, und der
"Lokalmatador" zog verdient ins
Halbfinale ein.
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Felix Bindhammer -
Mirko Habel |
6:11,
11:5, 11:9, 14:12 |
3:1 |
Sehenswertes
Tischtennis wurde im zweiten
Viertelfinale geboten. Mirko Habel ging
als klarer Außenseiter in die Partie
gegen Zweitligaspieler Bindhammer. Doch
die zahlreichen Zuschauer rieben sich im
1. Satz verwundert die Augen, denn Habel
lieferte eine Galavorstellung ab,
punktete immer wieder in der Offensive
und gewann Durchgang 1 völlig verdient.
Spätestens jetzt hatte das Match die
volle Aufmerksamkeit des Publikums
sicher. Und das hohe Niveau wurde nich
nur gehalten, sondern durch den nun
besser ins Spiel kommenden Bindhammer
noch erhöht: Tolle Ballwechsel mit
Topspin-Gegentopspin-Staffetten,
Ballonabwehr und schönes
Halbdistanzspiel - diese Partie bot
alles, was man sich im Vorfeld hatte
wünschen können. Im 3. Satz war Habel
sogar nahe dran, einen Schritt hin zur
ganz großen Überraschung zu machen.
Allerdings schaffte Bindhammer beim
Stande von 9:9 die Vorentscheidung.
Habel steckte jedoch nicht auf und hätte
den Favoriten fast noch in den
Entscheidungssatz ge-zwungen, doch mit
Pech musste er nach 12:14 gratulieren.
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Christoph Brubach -
Sebastian Sauer |
5:11,
11:9, 11:9, 11:8 |
3:1 |
Viertelfinale
Nummer 3 barg reichlich Zündstoff: Der
zweimalige Top20-Sieger musste gegen
denjenigen Spieler antreten, gegen den
er sich im Vorjahr erst im
Entscheidungssatz hatte durchsetzen
können, und gegen den er bei den letzten
Deutschen Meisterschaften gar verloren
hatte. Somit schien eine ausgeglichene
Partie vorprogrammiert. Sauer gewann den
ersten Satz klar. Danach stellte sich
Brubach um, tat mehr für die Offensive,
benötigte allerdings im 2. Satz auch
etwas Glück, nachdem er bereits
zurückgelegen hatte, um den Durchgang
noch mit 11:9 gewinnen zu können. Ebenso
zeigte er im 3. Satz Nervenstärke durch
einen erneuten 11:9-Sieg, darüber hinaus
bekam das Publikum einige spektakuläre
Bälle Brubachs präsentiert wie
Rückhand-Schüsse parallel oder
sehenswerte Halbdistanz-Topspins, die
immer wieder zu Punkten führten. Mehr
als einmal machte der Satz "Die können
doch nicht gehen!" die Runde. Am Ende
hatte sich der Besseringer mit 3:1
durchgesetzt und den Zuschauern
gemeinsam mit Sauer eine schöne Partie
geboten.
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Dennis Müller -
Andreas Gehm |
13:15,
5:11, 11:13 |
0:3 |
Ein
wahrhaft unglückliches Los hatte Dennis
Müller als Gruppenerster erwischt, denn
Andreas Gehm durfte mit Fug und Recht
als schwierigster Gruppenzweiter
betrachtet werden. Nichts desto trotz
boten die beiden Kontrahenten eine
ansehnliche und meist ausgeglichene
Partie. Zwei der drei Sätze endeten in
der Verlängerung. Zwar punktete Müller
immer wieder mit seinen harten Topspins,
wenn er einmal die Verteidigungslinie
Gehms durchbrechen konnte, doch
mindestens ebenso oft scheiterte er an
dem raffinierten, nur schwer
wahrnehmbaren Schnittwechsel des
Routiniers, der ihn immer wieder
Topspins ins Netz setzen ließ. Dennoch
wurde das Spiel durch einige wenige
Punkte entschieden. Ausschlaggebend für
den weiteren Spielverlauf war sicherlich
der 1. Satz, den Gehm nach großem Kampf
und etlichen Satzbällen für sich
entscheiden konnte. Dies gab ihm
zusätzliche Sicherheit und setzte den
17jährigen Müller unter Druck. Der 2.
Satz endete klar, im 3. Durchgang fehlte
Müller dann ein Quentchen Glück, um
eventuell nochmals die Wende erzwingen
zu können.
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