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TVL
Top20 Turnier 2007 - Die Endrunde |
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Das
Halbfinale |
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Mirko Habel -
Christian Schleppi |
11:9,
11:1, 11:6 |
3:0 |
Mit
großer Spannung wurde gerade bei den
Limbacher Zuschauern das vereinsinterne
Duell der beiden besten Spieler des TVL
unter Ernstbedingungen erwartet.
Unstrittig war schon vorher, dass Mirko
Habel der langjährigen Nummer 1 des
Vereins, Christian Schleppi, sehr, sehr
nahe gerückt war, was nicht nur seine
Auftritte in der Regionalliga
bestätigten.Nun gelang ihm in diesem
Duell sein Meisterstück gegen Schleppi.
In einem Match, in dem der eine den
anderen aus zahlreichen Trainingsspielen
in- und auswendig kannte, ging es
zunächst sehr ausgeglichen zu. Doch
schon bereits im ersten Durchgang konnte
man sehen, dass Schleppi in der
Offensive nicht so zum Zuge kam, wie er
dies selbst gerne gehabt hätte. Nachdem
der erste Satz an Habel gegangen war,
spielte der 18jährige im zweiten
Durchgang so locker und befreit auf,
dass bei etlichen Bällen ein Raunen
durch die Zuschauermenge ging. Besonders
mit der Rückhand zauberte Habel einige
Klassebälle auf den Tisch, denen auch
Schleppi noch während des Matches
Anerkennung zollte. Der Südwestdeutsche
Doppel-Meister muss wohl länger in
seinen Erinnerungen graben, um
herauszufinden, wann er das letzte Mal
in einem ernsthaften Satz mit 1:11
unterlegen war.
Auch im 3. Satz konnte Schleppi nicht
mehr für die Wende sorgen, und Mirko
Habel hatte sich mit einer tollen
Vorstellung verdient für das Finale
qualifiziert.
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Andreas Gehm -
Alexander Fischer |
8:11,
4:11, 8:11 |
0:3 |
Beim
Halbfinale von Andreas Gehm gegen
Alexander Fischer wurden selbstredend
bei etlichen Zuschauern Erinnerungen an
das Vorjahr wach: Da hatte Gehm gegen
Christoph Brubach ein tolles Spiel
gezeigt und war nach einer kämpferischen
Meisterleistung ins Finale eingezogen.
Dass ihm dies bei der 4. Auflage des
Top20-Turniers nicht gelingen sollte,
dafür sorgte ein toll aufgelegter
Alexander Fischer, der nun auch im Spiel
gegen Abwehr seine Klasse unter Beweis
stellte. Teilweise bot der 23jährige
eine Demonstration klugen Spiels gegen
Defensivsysteme, was zwar für die
Zuschauer oftmals nicht die
größtmögliche Attraktivität bot, da
selten richtig lange Ballwechsel
zustande kamen, jedoch nichts desto
trotz einen eindrucksvollen Beweis für
die Klasse des Tegernheimers lieferte.
Besonders mit seinen Rückhandbällen
wusste Fischer das Publikum mehr als
einmal zu verzaubern, wenn Gehm einen
keineswegs schlechten Abwehrball auf die
andere Seite des Tisches spielte,
Fischer dann aber als sei es die
einfachste Sache der Welt einen
unretournierbaren Rückhand-Topspin
durchzog, der das Netz wie ein Strich
überquerte. So stand am Ende der
verdiente Finaleinzug des
Zweitligaspielers zu Buche, der sich nun
im Finale dem Angriff Mirko Habels
erwehren musste.
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