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TVL
Top20 Turnier 2007 - Die Endrunde |
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Das
Viertelfinale |
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Mirko Habel - Dennis
Müller |
11:6,
4:11, 11:9, 8:11, 11:4 |
3:2 |
Im
ersten Viertelfinale duellierten sich
die beiden Jüngsten: Da erstmals nach
der Gruppenphase neu ausgelost wurde,
war es von vorn herein nicht klar, auf
wen die einzelnen Akteure treffen
würden. Nur der eigene Gruppenzweite
konnte in keinem Fall vor dem Endspiel
zum erneuten Gegner werden.Mirko
Habel erwischte gegen Dennis Müller
zunächst den besseren Start. Dank seiner
tollen Vorhand, mit der er immer wieder
punktete, aber auch dank seines
Passivspiels, das er immer wieder gegen
die gefährlichen Offensivbälle Müllers
einzusetzen verstand, übernahm er früh
die Kontrolle in der Partie. Doch Müller
kämpfte sich heran. Nachdem er sich in
Durchgang zwei früh abgesetzt hatte,
konnte er zum 1:1 ausgleichen. Wie so
oft in solchen Duellen kam dem dritten
Durchgang dann eine Schlüsselrolle zu:
Habel zeigte sich hier als in den
entscheidenden Situationen einen Tick
mental stärker, so dass dieser Satz mit
11:9 an den Limbacher ging.
Doch noch einmal kam Müller zurück.
Ist dies oft ein Anlass dafür, dass ein
gesamtes Spiel noch kippen kann, stellte
Habel im Entscheidungssatz dann
eindrucksvoll seine gewonnene
Stabilität, besonders in
Drucksituationen, unter Beweis und
schaffte einen klaren, verdienten
Erfolg.
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Michael Schneider -
Christian Schleppi |
5:11,
8:11, 11:4, 10:12 |
1:3 |
Christian
Schleppi bekam es als Gruppenerster der
Gruppe A mit Michael Schneider, dem
Zweiten der Gruppe B zu tun.
Zu Beginn sah alles nach einer klaren
Angelegenheit für den Spitzenspieler des
TV 06 Limbach aus. Er dominierte das
Spiel klar, und Schneider fand zunächst
kein Mittel, die Vorhand-Topspins
Schleppis zu verhindern, denn wenn der
Limbacher einmal hierzu kam, war dies
fast immer gleichbedeutend mit einem
Punktgewinn.
Doch bereits gegen Ende des zweiten
Satzes hatte sich angedeutet, dass es im
weiteren alles andere als ein
Spaziergang für Schleppi werden sollte.
Schneider stellte sein Spiel um, suchte
vermehrt und mutiger selbst die
Offensive - auch mit seiner guten
Rückhand - und brachte Schleppi nun ein
ums andere Mal in Verlegenheit. Im 3.
Satz setzte es eine deutliche Niederlage
für den zweimaligen Top20-Finalisten.
"Ich hatte eigentlich keinen Plan
mehr", gab Schleppi nach Spielende zu
Protokoll. Doch die Partie hatte er
gerade noch so gerettet: In dem äußerst
knapp verlaufenden Satz hatte er sich in
der Verlängerung mit 12:10 durchgesetzt
und so zum 4. Mal in Folge das
Halbfinale erreicht.
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Christoph Brubach -
Andreas Gehm |
11:4,
5:11, 10:12, 7:11 |
1:3 |
"Ich
hab's gewusst" - so lautete Christoph
Brubachs Statement zur
Viertelfinalauslosung, was bereits
erkennen lässt, dass Andreas Gehm nicht
unbedingt der Wunschgegner des
Besseringers war - womit er jedoch
sicherlich nicht alleine dastand.
Zudem dürfte Brubach noch gute
Erinnerungen an das Vorjahr gehabt
haben, als er im Halbfinale eine bereits
gewonnen geglaubte Partie gegen Gehm
noch aus der Hand gegeben hatte. Nun
hatte er also die Chance zur Revanche.
Und zunächst sah es danach aus, als habe
der zweimalige Top20-Gewinner aus der
Vorjahresniederlage gelernt. Klar und
deutlich siegte er im ersten Durchgang.
Doch Andreas Gehm wäre nicht der
Abwehrspieler von Format, wenn er die
Partie in dieser Art hätte weiterlaufen
lassen. Den nächsten Durchgang gewann
der Hochheimer klar, im 3. Satz wurden
dann die Weichen auf Sieg oder
Niederlage gestellt. Hier gab es viele
spannende Situationen und tolle Bälle
auf beiden Seiten; am Ende setzte sich
Gehm mit Glück und Geschick in der
Verlängerung durch. Im 4. Satz fehlten
Brubach dann ein wenig die Geduld und
Sicherheit, um den Abwehrspieler, der
nun mit der Führung im Rücken noch
soveräner auftrat, in Bedrängnis zu
bringen. Ein früher Rückstand tat sein
Übriges, und so hatte Gehm weiterhin
Chancen, erneut den Finaleinzug zu
schaffen.
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Andreas Koch -
Alexander Fischer |
3:11,
11:9, 12:10, 8:11, 7:11 |
2:3 |
Gegen
viele andere hätte man wenig Zweifel am
Weiterkommen Alexander Fischers gehabt.
Doch das Spiel gegen Andreas Koch schien
offen, besonders, wenn man noch nie
gegen den schier alles mit der Vorhand
angreifenden Besseringer gespielt hat.
Doch der erste Satz deutete auf eine
klare Angelegenheit hin. Fischer führte
hier zeitweise mit 7:0. Doch Kenner
wussten da schon, dass sich ein Andreas
Koch auf diese Art und Weise nicht
geschlagen gibt. Die Antwort gab der
40jährige dann im 2. Durchgang, den er
knapp für sich entscheiden konnte. Ab
diesem Zeitpunkt kam Koch mit seiner
Vorhand immer besser ins Spiel und zwang
den Zweitligaakteur zu Fehlern. Als Koch
in gewohnter Kämpfermanier dann auch
noch die Verlängerung des 3. Satzes für
sich entscheiden konnte, ahnten viele
schon eine Überraschung.
Doch der topgesetzte Bayer schaffte
nochmals die Wende. In einem knappen 4.
Satz gelang es ihm zunächst, den
Entscheidungssatz zu erzwingen, danach
folgte ein recht ausgeglichener 5. Satz,
in dessen Mitte der Tegernheimer jedoch
davon zog und Andreas Koch am Ende auch
nicht mehr die Möglichkeit hatte, heran
zu kommen. So bleibt ein toller Kampf
des Besseringers, der dem großen
Favoriten das Leben zumindest so schwer
wie möglich gemacht hatte.
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