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TVL
Top20 Turnier 2008 - Die A-Qualifikation |
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Das
Viertelfinale |
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Andreas Bieg - Oliver
Bastian |
11:7,
6:11, 5:11, 11:7, 10:12 |
2:3 |
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Das
erste Viertelfinale hielt gleich einen
"Kracher" bereit: Zwei der besten
Saarlandligaspieler der Vorrunde trafen
aufeinander. Und wer sich ein wenig über
das Duell in der Liga erkundigt hatte,
hätte eigentlich wissen müssen, wie das
Spiel enden würde: Im 5. Satz - und das
ganz knapp. Mit 16:14 hatte Oliver
Bastian (TTC Wehrden, rechts) im
Entscheidungssatz vor einem Monat gegen
Andreas Bieg (TTV Rimlingen-Bachem)
gesiegt. Wie damals verlor er den ersten
Satz, da Bieg dank seines guten ersten
Balls mit der Rückhand immer einen Tick
eher im Spiel war und den Wehrdener
unter Druck setzte. Wie vor einem Monat
gewann Bastian danach die Sätze 2 und 3,
indem er mehr die Initiative ergriff und
gerade nach seinem Aufschlag konsequent
die Offensive über seine starke Vorhand
suchte. Und natürlich endete auch diese
Partie im 5. Satz, nochmals mit einem
langen Ballwechsel, aus dem Bastian als
Sieger hervorging. So wird Oliver
Bastian am 27.12. bei der Endrunde am
Start sein - wie vor zwei Jahren.
Manchmal wiederholt sich Geschichte eben
doch.
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Eric Laubach - Nico
Lozar |
12:10,
4:11, 2:11, 5:11 |
1:3 |
Man
mag darüber spekulieren können, ob Nico
Lozar (TTV Niederlinxweiler, rechts) ein
Duell mit seinem Mannschaftskameraden
Julian Beisecker lieber gewesen wäre als
das mit Eric Laubach (TTC
Kerpen-Illingen), der Beisecker im
Viertelfinale ausgeschaltet hatte.
Allerdings lieferte Lozar während des
Spiels nur wenig Argumente für die erste
Variante; zu sicher agierte er gegen das
Abwehrspiel Laubachs. Jedoch schien
es im ersten Satz nach eigener Führung,
als sei er sich seiner Sache ein wenig
zu sicher, als ließe er die Zügel ein
wenig schleifen. Sofort war der
Noppenkünstler aus Illingen zur Stelle
und "klaute" den scheinbar bereits an
Lozar vergebenen ersten Durchgang. Doch
in den drei Folgesätzen demonstrierte
der Linkshänder sein außergewöhnliches
Talent und Ballgefühl, zog konzentriert
und konsequent seine Linie durch und
gestattete Laubach in drei Sätzen
zusammen weniger Punktgewinne als im
ersten Durchgang. Aufgrund seiner im
Angriff nahezu fehlerfreien Leistung
verdiente sich Lozar den Sieg und die
Endrundenteilnahme redlich.
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Leo Stynen - Matthias
Knopf |
11:6,
11:7, 11:13, 11:5 |
3:1 |
Viele
Geheimnisse gab es bei Duell zwischen
Leo Stynen (TV 06 Limbach, links) und
Matthias Knopf (TTC Altenwald) nicht
mehr zu entdecken, so viel war den
Beobachtern von vorn herein klar. Dafür
hatten die beiden Kontrahenten bereits
zu oft die Klingen gekreuzt. Leo Stynen
wirkte von Beginn an präsenter und
sicherer und zwang dem Altenwalder sein
Spiel auf, der, wie er nach Spielende
auch selbst konstatierte, nicht an sein
Leistungsmaximum herankam. Zwar kämpfte
er weiterhin um jeden Ball, jedoch lief
das Spiel für ihn nicht wie gewünscht
ab. Im 3. Satz glomm nochmals für kurze
Zeit Hoffnung für ihn auf, als er den
Durchgang knapp in der Verlängerung für
sich entscheiden konnte. Den Folgesatz
dominierte allerdings wieder Stynen,
setzte sich früh ab und gewann die
Partie letzten Endes verdient. Somit
feiert Stynen seine zweite
Endrundenteilnahme in Folge und seine
erste im Limbacher Trikot.
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Oliver Wagner - Frank
Fuhrmann |
5:11,
11:8, 11:9, 11:5 |
3:1 |
Es
war das Duell der beiden
Überraschungs-Viertelfinalisten. Frank
Fuhrmann (TV 06 Limbach, rechts) musste wie
schon im Achtelfinale zuvor gegen einen
Noppenspieler antreten, was aufgrund des
guten Spiels zuvor die Limbacher
Zuschauer durchaus optimistisch stimmen
durfte. Und gerade in den ersten beiden
Durchgängen setzte Fuhrmann im Vergleich
zu seiner Achtelfinalleistung noch
einmal einen drauf, griff phänomenal an
und überrollte den keineswegs schlechten
Oliver Wagner (TTC Gersbach) förmlich.
Höhepunkt war eine Topspinstafette mit
der Rückhand über vier Ballwechsel in
Höchstgeschwindigkeit überm Tisch. Doch
dass er nicht zufällig bis in die letzte
KO-Runde vorgedrungen war, bewies Wagner
dann in den Folgesätzen. Er verteilte
nun die Bälle besser, vermied
Rückhand-Duelle, sondern spielte immer
wieder intelligente Bälle in Fuhrmanns
weite Vorhand. Dieser agierte immer noch
gut, nur mit dem Unterschied, dass nun
auch sein Gegner im Spiel war. Am Ende
gab der 3. Satz den Ausschlag, den
Wagner knapp für sich entscheiden
konnte.
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