TVL Top20 Turnier 2008 - Die B-Qualifikation
 

Die KO-Runde (Achtelfinale)


 

 

Dominic Weber - Dominic Kreusch

11:7, 11:5, 11:4

3:0

 
Kein allzu großes Glück hatte Dominic Kreusch (1. TTC Pirmasens, links) während des Verlaufs der B-Qualifikation: In der Gruppenphase war er denkbar knapp Roman Entin unterlegen gewesen, nun bescherte ihm die Losfee mit Dominic Weber (TTC Sand) eines der undankbarsten Lose; zu sicher und souverän hatte der Bezirksligaakteur im bisherigen Turnierverlauf aufgetrumpft. Und am Ende sollte er sich auch in diesem Match durchsetzen: Ohne Satzverlust feierte Weber dank seines guten Offensivspiels einen nie gefährdeten 3:0-Erfolg über Kreusch und zog als erster in die A-Qualifikation ein.


Axel Decker - Hakim Ouahab

11:6, 10:12, 11:9, 11:5

3:1

 
Im zweiten Achtelfinale trafen mit Axel Decker (links) und Hakim Ouahab (TTC Wahlen-Niederlosheim) zwei Materialspieler aufeinander. Erwartungsgemäß entwickelte sich eine lange Partie, in der es vor allem darauf ankam, wer sicherer war und die besseren Nerven besaß. Immer wieder setze Ouahab sein Material geschickt ein und vermochte Decker ab und an durch Drehen des Schlägers zu Fehlern zu zwingen. Doch nach dem Gewinn des 3. Durchgangs, der knapp mit 11:9 an Decker ging, war das Eis gebrochen. Fortan agierte der Ex-Pirmasenser auch zunehmend sicherer bei eigenen Angriffen und gewann die Partie am Ende verdient mit 3:1.

Martin Dörrenbächer - Benjamin Schmitt

7:11, 11:6, 11:9, 11:7

3:1

 
Eine spannende Partie deutete sich zwischen Martin Dörrenbächer (TTC Wemmetsweiler, rechts) und Benjamin Schmitt (TTC Wehrden) an. Zum einen hatte Dörrenbächer in der Gruppe nicht vollends überzeugt, zum anderen war der junge Schmitt auch aufgrund der gezeigten Leistungen beim Turnier stark einzuschätzen. Und die Prognose, dass es zu einem knappen Spiel kommen könnte, schien sich zu bewahrheiten. Den ersten Durchgang entschied der Wehrdener für sich, ehe Dörrenbächer in den Folgesätzen zurückkam. Knackpunkt des Spiels war wohl der 3. Durchgang, den die Nummer 3 des TTC Wemmetsweiler knapp mit 11:9 für sich entscheiden konnte. Danach setzte der Routinier öfter seine gefürchtete Rückhand ein und ließ Schmitt im vierten Satz keine Siegschance mehr.

Steffen Klein - Florian Trattnig

11:6, 6:11, 9:11, 11:9, 13:11

3:2

 
Das mit Abstand spannendste KO-Runden-Spiel lieferten sich Steffen Klein (TV Altstadt, links) und Florian Trattnig (VfB Theley). Die beiden Nachwuchstalente suchten beide konsequent die Offensive, wobei sich zunächst Trattnigs Angriffe als wirkungsvoller herausstellen sollten. Trotz des Verlustes des 1. Durchgangs behielt er die Ruhe und gewann die beiden Folgesätze. Doch auch Steffen Klein hatte in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt, dass er sein Potential gerade auch in knappen Spielsituationen abrufen kann. So war er letzten Endes der Nervenstärkere, als es darum ging, die beiden letzten Durchgänge mit nur jeweils zwei Punkten Unterschied für sich zu entscheiden. Allerdings brauchte sich Florian Trattnig ob seiner Niederlage nicht allzu lange zu grämen: Aufgrund seines Losglückes rückte er als erster der Verlierer des Achtelfinals in die A-Qualifikation nach, da dort zwei Absagen vermeldet wurden.

Roman Entin - Georg Rupp

3:11, 11:5, 11:7, 11:7

3:1

 
Nach seinen überzeugenden Auftritten in der Gruppenphase konnte Roman Entin (Post SG Kaiserslautern, rechts) auch in der KO-Runde überzeugen. Der Linkshänder, in dieser Saison erstmals in der Bezirksklasse aktiv, hatte lediglich im ersten Satz Anlaufschwierigkeiten mit seinem Gegner Georg Rupp (TuS Neunkirchen). Danach zog er sein attraktives Vorhand-Angriffsspiel auf und ließ seinem Gegenüber nur noch wenige Chancen, selbst zum Punkt zu kommen. Ohne wirklich in Gefahr zu geraten gewann er die drei folgenden Sätze und qualifizierte sich somit bei seiner ersten Turnierteilnahme gleich für die A-Qualifikation.

Steffen Keller - Aaron Vallbracht

12:14, 10:12, 6:11

0:3

 
Etwas Lospech hatte Steffen Keller (TV 06 Limbach, rechts) nach seinen tollen Auftritten in der Gruppenphase ereilt. Der vielleicht undankbarste Gruppenzweite - was die Chancen auf ein Weiterkommen betrifft - wurde ihm zugelost: Aaron Vallbracht (TTG Marpingen-Alsweiler) hatte in der Gruppenphase nur gegen den routinierten Abwehrspieler Axel Decker verloren. Nun duellierten sich die beiden Youngster, und es entwickelte sich ein Duell auf sehr gutem Niveau, das auch einen anderen Ausgang als ein 3:0 verdient gehabt hätte. Zweimal hatte Vallbracht in der Verlängerung das bessere Ende für sich, danach war Kellers Widerstand ein wenig gebrochen. Dass der stets selbstkritische Limbacher nach Spielende trotz seiner Niederlage resümierte, man müsse das gute Spiel des erst 13jährigen anerkennen, verdeutlicht, dass sich hier keiner der beiden wegen einer Niederlage hätte schämen müssen. Und wie als nachträgliche Belohnung für seine guten Auftritte durfte Keller dann doch noch in der A-Klasse antreten, da ihn das Los zum ersten Nachrücker bestimmte.

Dominik Lelle - Torsten Stief

7:11, 9:11, 11:8, 11:5, 11:9

3:2

 
Sehr souverän hatte sich Dominik Lelle (1. TTC Pirmasens, links) in seiner Gruppe auf Platz 1 gespielt. Doch nach zwei Sätzen stand er in der KO-Runde bereits vor dem Aus: Torsten Stief (TTC Kleinblittersdorf) wusste sich der Angriffe des Pirmasensers zunächst ausgezeichnet zu erwehren und ging mit 2:0 Sätzen in Führung. Doch Lelle steckte nicht auf, kämpfte sich ins Spiel zurück und konnte die Partie schließlich knapp im Entscheidungssatz noch für sich entscheiden.

Paul Miller - Andreas Unger

11:3, 11:7, 11:7

3:0

 
Eine starke Leistung zeigte auch Paul Miller (VT Zweibrücken, links) in der KO-Runde. Gegen den Gruppenzweiten der Gruppe E, Andreas Unger (TTV 07 Ballweiler) konnte er sich ohne Satzverlust durchsetzen. Miller imponierte dabei besonders durch seine gefährlichen Vorhand-Angriffe, die in ihrer Platzierung nur schwer einzuschätzen sind sowie durch seine Sicherheit im Passivspiel auf der Rückhand. Mit diesen Vorzügen sollte er kurz darauf auch in der A-Qualifikation für das ein oder andere Ausrufezeichen sorgen.