Mit Spannung
erwarteten die über 80 Zuschauer in der
Hugo-Strobel-Halle nun das Finale, in
dem Dennis Müller nach seiner
Vorrunden-Niederlage gegen Alexander
Fischer nun eine zweite Chance
eingeräumt bekam. Die Spielsystem
konnten zuvor zu Genüge beobachtet
werden - auf der einen Seite das
elegante, ruhige, technisch saubere
Spiel Fischers, das oftmals aus der
Halbdistanz vorgetragen wurde, auf der
anderen Seite das dynamische, mit hoher
Geschwindigkeit vorgetragene
Angriffsspiel mit Vor- wie Rückhand
Müllers, das auf den schnellen
Punktgewinn abzielt. Dieser Kampf der
Systeme war in der Gruppenphase deutlich
zugunsten Fischers ausgegangen. Und im
Finale sollte sich hieran nicht viel
ändern, da der Weinheimer genau dort
weitermachte, wo er vorher aufgehört
hatte.
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Dominiert
wurde das Spiel von
Rückhand-Rückhand-Duellen, in denen
Fischer zumeist den passiven Part inne
hatte, Müller versuchte, mit Topspins
zum Ziel zu kommen. Jedoch suchte auch
der Weinheimer immer wieder gezielt die
Offensive und beschränkte sich
keineswegs auf das Ballhalten. So zwang
er Müller zu Fehlern und entschied
Durchgang 1 für sich. im 2. Satz folgte
dann beim Stande von 3:3 gleich der
Ballwechsel des Tages. Geschätzte 30mal
flog der Ball hin und her, die Hälfte
davon retournierte Fischer ca. 5 Meter
hinter dem Tisch. Müller schickte ihn
von einer Ecke in die andere - und wie
bei Hase und Igel war Fischer immer
schon da, wo der Ball hinkam. Am Ende
verschlug Müller einen hohen Ball, und
es gab großen Applaus von den
Zuschauern. Insgesamt lieferte Fischer
die reifere Leistung ab, machte weniger
Fehler und verteidigte am Ende
verdientermaßen als zweiter Spieler nach
Christoph Brubach seinen Titel. |