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TVL
Top20 Turnier 2008 - Die Endrunde |
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Das
Halbfinale |
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Leo Stynen - Alexander
Fischer |
7:11,
7:11, 6:11 |
0:3 |
Nach seinem
überraschenden Viertelfinalsieg über
Christian Schleppi sah sich Leo Stynen
nun mit der Herkulesaufgabe
konfrontiert, gegen den Titelverteidiger
Alexander Fischer zu bestehen. Ein Sieg
des Limbachers wäre einer Sensation
gleich gekommen, denn zu souverän und
fehlerlos hatte der Weinheimer bislang
aufgespielt, als dass man einem der
übrigen Akteure zugetraut hätte, Fischer
ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Nichts desto trotz gab Stynen von Beginn
an alles und versuchte wie immer, sein
Spiel über seine starke Rückhand
aufzubauen. Doch schnell wurde deutlich,
dass Fischer kein bisschen anfällig auf
die Spinbälle seines Gegners reagierte.
Sicher im Passivspiel, und, wenn er denn
dort angespielt wurde, knallhart mit der
Vorhand stellte er Stynen vor unlösbare
Probleme.
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Zudem setzte
er immer wieder geschickt Bälle in
Stynens weite Vorhand ein, die diesen
oftmals auf dem falschen Fuß erwischten.
Und wenn der Limbacher seinen Gegner
dann wirklich einmal weit hinter den
Tisch gedrängt hatte, antwortete dieser
im Laufe des Ballwechsels mit
sehenswerten Topspins, die fast nicht
mehr zu returnieren waren. Alles in
allem war Fischer auch in seinem
sechsten Spiel an diesem Tage nie in
Gefahr, eine Niederlage hinnehmen zu
müssen. Leo Stynen konnte trotz des
deutlichen 0:3 auf ein tolles Turnier
zurückblicken, das ihm mit dem 3. Platz
sicherlich mehr beschert hatte, als er
sich dies selbst vor Beginn ausgerechnet
hatte. In dieser Form dürfte ihm in der
Rückrunde nochmals eine deutliche
Leistungssteigerung gelingen, was dem
Regionalligateam des TVL zugute käme. |
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Mirko Habel - Dennis
Müller |
6:11,
6:11, 7:11 |
0:3 |
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Die beiden
jüngsten Teilnehmer bestritten das
zweite Halbfinale des diesjährigen
Top20. Dennis Müller und Mirko Habel
kreuzten wie schon vor zwei Jahren in
der Gruppenphase die Klingen. Damals
setzte sich Müller ohne Satzverlust
gegen Habel durch. Im Vorjahr war es
ebenfalls zu diesem Duell gekommen, im
Viertelfinale gewann damals Habel im 5.
Satz. Nun, da beide in ihrer Entwicklung
weiter vorangeschritten waren, konnte
das erneute Duell mit Spannung erwartet
werden. Doch sehr bald schon zeigte
sich, dass an diesem Samstag die
Tagesform ausschlaggebend sein sollte -
und die lag ungeachtet der Unterstützung
des Publikums für Mirko Habel eindeutig
auf Seiten Müllers. Dieser beeindruckte
durch sein komplettes Spiel, harte und
platzierte Vorhand- wie
Rückhand-Angriffe sowie sein sicheres
Spiel aus der Halbdistanz, mit dem er
gegen Habel - bei weitem kein Schlechter
in dieser Beziehung - immer wieder
punktete.
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Auch wenn das Spiel letzten Endes
deutlich endete, vermochten die beiden
Youngster doch immer wieder, mit ihrem
attraktiven, offensiven Spiel das
Publikum zu begeistern und erhielten
immer wieder Szenenapplaus. Dass Habel
in dieser Partie Müller nicht mehr
entgegen setzen konnte, nahm er mit
Fassung, indem er nach Spielende
konstatierte, es habe ihn überrascht,
"dass ich überhaupt so weit gekommen
bin." Nun, das war dann vielleicht ein
wenig viel der Schwarzmalerei, aber es
ehrt unsere Nummer 1, die Überlegenheit
Müllers anzuerkennen. Dieser zog zurecht
zum ersten Mal bei seiner dritten
Top20-Teilnahme ins Finale ein, nachdem
er zuvor beide Male im Viertelfinale
gescheitert war. Damit war die Revanche
für 2007 geglückt, und im Endspiel
durfte sich Müller gegen Fischer zum
zweiten Mal versuchen - bereits in der
Gruppenphase waren die beiden Akteure
aufeinander getroffen.
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